Deutschland

Corona-Infektion bei Bundeswehr: Auch Zivilisten werden getestet

Nachdem bei einem Bundeswehrsoldaten des Panzergrenadierbataillons 411 in Mecklenburg-Vorpommern das Corona-Virus entdeckt wurde, wurden weitere Soldaten in Quarantäne geschickt. Corona-Tests werden nun auch bei Zivilisten durchgeführt.
17.07.2020 20:20
Aktualisiert: 17.07.2020 20:20
Lesezeit: 1 min
Corona-Infektion bei Bundeswehr: Auch Zivilisten werden getestet
02.06.2020, Berlin: Soldaten des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung werten im Gesundheitsamt Mitte an Computern die Daten zur Corona-Kontaktverfolgung aus. (Foto: dpa) Foto: Carsten Koall

Ein 25-jähriger Bundeswehrsoldat des Panzergrenadierbataillons 411 in Viereck wurde diese Woche positiv auf das Corona-Virus getestet. Der Soldat arbeitet in der Verwaltung des Sanitätsdienstes. „Von seinen 13 Kameraden aus dem Bereich, die in der Folge sicherheitshalber in Quarantäne geschickt worden waren, seien alle Coronatests dagegen negativ gewesen. Alle sollen nun am kommenden Montag nochmals getestet werden“, berichtet die Ostseewelle.

Der Nordkurier führt aus: „Vorsorglich seinen bis Dienstag rund 20 Soldaten isoliert worden, die zuvor den Sanitätsbereich aufgesucht hatten. Derzeit sind 13 Kameraden aus dem Bereich des Sanitätsdienstes sicherheitshalber in Quarantäne geschickt worden.“

Es wurden der SZ zufolge weitere Tests bei Zivilisten durchgeführt: „Nach der Corona-Infektion eines Bundeswehrsoldaten und einer zivilen Kontaktperson des Mannes gibt es weitere Tests bei Verdachtsfällen im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Es seien noch weitere Kontaktpersonen im Zivilbereich ermittelt worden, sagte ein Sprecher des Kreises am Donnerstag in Greifswald. Einige Testergebnisse bei diesen Leuten stünden noch aus. Es gehe aber um eine überschaubare Zahl. Konkretere Angaben wollten weder der Landkreis noch das Landesgesundheitsamt machen.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

DWN
Technologie
Technologie KI-Nutzung: Deutschlands Beschäftigte setzen auf KI – und fürchten um ihre Zukunft
01.10.2026

Deutschland gehört beim Einsatz von KI-Agenten zur weltweiten Spitzengruppe. Die Technologie ist in vielen Büros angekommen und prägt...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Tankrabatt senkt Benzinpreise und Dieselpreise zum Start deutlich
01.10.2026

Sinkende Spritpreise bringen Autofahrern zum Auftakt des Tankrabatts Entlastung. Besonders bei Super E10 zeigen sich vielerorts günstigere...

DWN
Finanzen
Finanzen Teure Autos, teure Reparaturen: Neue Typklassen in der Kfz-Versicherung
01.10.2026

Bei teuren Autos kosten auch die Reparaturen mehr. Das spiegelt sich in den Typklassen wider. Am günstigsten sind historische Kleinwagen,...

DWN
Technologie
Technologie Er war Spitzenmanager bei der NATO, jetzt hat er zehn Milliarden Euro für eine entscheidende Aufgabe bekommen
01.10.2026

Europa besitzt nur einen Bruchteil der weltweiten KI-Rechenleistung und liegt bei führenden Modellen weit hinter den USA und China. Nun...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Wall Street beendet September uneinheitlich
30.09.2026

Ein turbulenter Monat geht zu Ende – erfahren Sie, welche Dynamiken jetzt die Kurse an der Wall Street bestimmen.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Frankreich Staatsverschuldung: Die nächste Gefahr für die Eurozone
30.09.2026

Frankreich galt lange als einer der politischen und wirtschaftlichen Pfeiler der Eurozone. Doch an den Anleihemärkten wächst die...

DWN
Finanzen
Finanzen VW kündigt Tarifvertrag: Was jetzt auf 100.000 Beschäftigte zukommt – und auf die VW-Aktie
30.09.2026

Volkswagen verschärft seinen Sparkurs und kündigt einen Großteil seiner Haustarifverträge. Nach Angaben der IG Metall sind zehn...

DWN
Politik
Politik Innere Sicherheit: Innenministerkonferenz beschließt nicht mehr einstimmig
30.09.2026

Die Innenministerkonferenz verabschiedet sich vom Einstimmigkeitsprinzip, um zukünftig "Blockaden" zu verhindern. Künftig reichen 13...