Marktbericht

Das deutsche Leitbarometer rutscht am Dienstag wieder unter 13.000 Punkte

Die deutsche Börse setzt ihre unruhige Entwicklung fort. Allerdings hat der zweite Handelstag niemanden vom Hocker gerissen - weder im Positiven noch im Negativen.
08.09.2020 16:38
Aktualisiert: 08.09.2020 16:38
Lesezeit: 1 min
Das deutsche Leitbarometer rutscht am Dienstag wieder unter 13.000 Punkte
Die Börse zeigte sich am Dienstag im Minus. (Foto dpa)

Das deutsche Elitebarometer hat am zweiten Handelstag der Woche wieder Verluste hinnehmen müssen. Schließlich wurde die Sitzung mit einem Minus von einem Prozent auf 12.968 Punkte beendet - also erneut unter der Marke von 13.000 Punkten. Auch die US-Börsen hatten ihren Tag mit Verlusten beendet. Insbesondere der Technologiemarkt Nasdaq wurde arg gebeutelt und verbuchte einen Rückgang von 4,8 Prozent.

Letztlich haben die Schwergewichte im Dax dazu beigetragen, dass sich der deutsche Index so negativ entwickelt hat. So haben Linde 2,6 Prozent auf 207,70 Euro und SAP 2,5 Prozent auf 133,44 Euro verloren. Aber auch die Deutsche Bank musste einen Verlust von 2,5 Prozent auf 7,87 Euro hinnehmen.

Immerhin gab es auch einige Lichtblicke: Dazu zählten Heidelberg Cement mit einem Plus von 2,1 Prozent auf 51 Euro sowie die Deutsche Post mit einem Gewinn von 1,8 Prozent auf 38,27 Euro. Beide setzen sich an die Spitze der Tagesgewinner.

Auch VW schob sich um 0,9 Prozent auf 151,16 Euro nach vorne. Hier hatte das Management des deutschen Konzerns am Nachmittag mit wichtigen Nachrichten auf sich aufmerksam gemacht: So hatte sich

Chinesen und Russen mit Konjunkturdaten

Die Chinesen haben in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch weitere Konjunkturdaten veröffentlicht. Dazu gehörte die Inflationsrate für den August, die schließlich bei 2,4 Prozent gelegen hat. Die Erwartungen der Volkswirte betrugen 2,5 Prozent.

Um 15 Uhr präsentiert Russland seine endgültigen Ergebnisse für die Entwicklung des BIP im zweiten Quartal. Die Volkswirte gehen davon aus, dass sich die Pandemie erstmals spürbar auf der wirtschaftlichen Entwicklung ausgewirkt hat. Die Experten gehen davon aus, dass der Rückgang bei 9,6 Prozent gelegen hat. Im ersten Quartal war Russland noch fast ungeschoren davongekommen und konnte ein leichtes Plus von 1,6 Prozent verzeichnen.

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