Politik

Polizei gegen Gelbwesten: Massive Ausschreitungen in Paris

Lesezeit: 1 min
12.09.2020 14:15
In Paris sind Tausende von „Gelbwesten“ auf die Straßen gegangen, um gegen Frankreichs Präsident Macron zu demonstrieren. Es kommt aktuell zu massiven Ausschreitungen. Die Polizei hat über 100 Personen festgenommen.
Polizei gegen Gelbwesten: Massive Ausschreitungen in Paris
04.01.2020, Frankreich, Paris: Demonstranten mit gelben Westen tragen ein Plakat mit einem Foto von Frankreichs Präsident Macron. (Foto: dpa)
Foto: Sadak Souici

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Am Samstag sind Tausende von „Gelbwesten“ auf die Straßen von Paris gegangen, um gegen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und die französische Regierung zu demonstrieren. Es kam zu massiven Ausschreitungen. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein. Gummigeschosse und scharfe Munition kamen nicht zum Einsatz.

Laut PPP gab es am Samstag bis 12 Uhr 128 Festnahmen in Paris. Laut lokalen Berichten sollen sich bis zu 5.000 Demonstranten in der Hauptstadt versammeln. Am 29. Februar beschloss die französische Regierung, alle öffentlichen Versammlungen mit mehr als 5.000 Personen aufgrund des Corona-Ausbruchs zu verbieten. Das Verbot wurde bis zum 30. Oktober verlängert.

Der letzte große Protest der „Gelbwesten“ fand am 14. März 2020 statt, so France 24. Die Proteste der „Gelbwesten“ gegen die Politik von Macron brachen im November 2018 aus. Sie wurden zunächst durch steigende Kraftstoffpreise und einen Rentenreformplan ausgelöst.


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Politik
Politik Geopolitik und Karikaturen: Frankreichs Wirtschaft ist bedroht, aber auch Deutschland ist gefährdet

Der aktuelle Karikaturen-Streit könnte Frankreich, aber vielleicht auch Deutschland, einen irreparablen wirtschaftlichen Schaden zufügen....

DWN
Politik
Politik US-Präsidentschaftswahlen: Ob Trump oder Biden - es wird sich wenig ändern

DWN-Kolumnist Ronald Barazon benennt die großen Probleme, mit denen die USA sich konfrontiert sehen. Sein Fazit: Keiner der beiden...

DWN
Politik
Politik Ordnungsmacht oder Aggressor? Wie ihre geografische Lage die Türkei in ein politisches Dilemma zwingt

In der sechsten Folge der großen geopolitischen DWN-Serie analysiert Moritz Enders, in welchem Dilemma sich die Türkei befindet - und...

DWN
Politik
Politik Schwere Corona-Unruhen und massive Polizeigewalt in Florenz

Am gestrigen Abend ist es in Florenz im Verlauf von Demos gegen die Corona-Maßnahmen zu schweren Unruhen gekommen. Während einige...

DWN
Deutschland
Deutschland Im DWN-Interview: Wolfgang Kubicki spricht in Sachen Corona-Maßnahmen von "Verfassungswidrigkeit"

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten haben den Vizepräsidenten des Bundestages, Wolfgang Kubicki, zu den Corona-Maßnahmen der...

DWN
Technologie
Technologie Tiefsee-Bergbau: Eine Technologie mit riesigem Potential zerstört das Meer

Die Ausbeutung von Ressourcen im Meer gilt als Zukunftsmarkt, denn unter Wasser gibt es riesige unerschlossene Rohstoff-Vorkommen. Forscher...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Finanzmarkt-Einbruch, Branchen-Sterben: Europa droht durch zweite Corona-Welle schwere Rezession

DWN-Konjunkturexperte Michael Bernegger sieht die europäische Wirtschaft durch eine zweite Corona-Welle massiv gefährdet.

DWN
Finanzen
Finanzen Deutschland internationales Schlusslicht bei Rentenlücke

Frauen bekommen im Deutschland im Vergleich zu Männern deutlich weniger Rente. Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland als...

DWN
Technologie
Technologie Künstliche Intelligenz jetzt sogar auf der Baustelle: Braucht es bald keine Bauarbeiter mehr?

Auf Baustellen wird zunehmend Künstliche Intelligenz eingesetzt, die Programme sollen für reibungslose Abläufe sorgen. Bauarbeiter...

DWN
Finanzen
Finanzen Der Börsen-Ausblick für den November: Warten auf den neuen US-Präsidenten

Für die Börsen stehen im Lockdown-Monat November die US-Präsidentschaftswahlen im Mittelpunkt. Eins ist klar: Ruhig wird der elfte Monat...

DWN
Finanzen
Finanzen Öffnung der Märkte: China verstärkt seine Zusammenarbeit mit Wallstreet-Banken

Große amerikanische Banken und Hedgefonds bauen ihre Geschäftsbeziehungen mit China aus. Die Kooperation auf dem Feld der Finanzen stellt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Herbst-Offensive: Mittelstand fordert von Bundesregierung „umfassende Steuerreform“

Der deutsche Mittelstand, der der Job- und Wachstumsmotor Europas ist, fordert angesichts der Herbstprojektion der Bundesregierung eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Europäer müssen dieses Jahr mit deutlich weniger Geld auskommen, Deutschland geht es vergleichsweise gut

Die Europäer müssen im laufenden Jahr mit deutlich weniger verfügbarem Geld auskommen, zeigt eine Studie auf.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Thyssenkrupp schwört Mitarbeiter auf längere Durststrecke ein

Der kriselnde Thyssenkrupp-Konzern wirbt bei seinen Mitarbeitern um Geduld und schwört sie auf eine noch längere Phase der Ungewissheit...