Politik

US-Botschafter in China tritt unerwartet zurück

Der US-Botschafter in China ist zurückgetreten.
14.09.2020 14:51
Aktualisiert: 14.09.2020 14:51
Lesezeit: 1 min
US-Botschafter in China tritt unerwartet zurück
Flaggen der USA und Chinas. (Foto: dpa) Foto: Andy Wong

Der US-Botschafter in China tritt im Oktober und damit vor der US-Präsidentenwahl zurück.

Dies teilte die Botschaft in Peking am Montag mit und bestätigte damit einen Tweet von Außenminister Mike Pompeo. Ein Grund für das Ausscheiden des 73-jährigen Terry Branstad wurde zunächst nicht genannt. Der ehemalige Gouverneur von Iowa werde im Oktober Peking verlassen, teilte die Botschaft mit. Pompeo bedankte sich für Branstads mehr als dreijährige Arbeit. Branstad war vom chinesischen Außenministerium als "alter Freund des chinesischen Volkes" bezeichnet worden. Er hatte vor Jahrzehnten Kontakte zum heutigen Präsidenten Xi Jinping aufgebaut, als dieser zu Besuch in Iowa war. Die Beziehungen zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten der Welt haben sich während der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump deutlich verschlechtert. Die Regierungen in Washington und Peking liegen unter anderem in Handels- und Sicherheitsfragen sowie beim Umgang mit der Coronavirus-Pandemie über Kreuz. Die US-Präsidentenwahl findet Anfang November statt.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ifo-Geschäftsklima steigt: Elektroindustrie wird zur Konjunkturlokomotive – mit möglichen Engpässen
01.10.2026

Während viele Industriebranchen mit schwacher Nachfrage kämpfen, blickt die deutsche Elektroindustrie zuversichtlicher nach vorn – und...

DWN
Finanzen
Finanzen Raumfahrt-Aktien: Vom Höhenflug zur harten Landung
01.10.2026

Nach dem SpaceX-Hype im Frühjahr sind mehrere Raumfahrt-Aktien stark eingebrochen. Investoren sehen nach wie vor langfristiges Potenzial,...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Varta-Insolvenz: Batteriehersteller setzt auf schnelle Investorenlösung
01.10.2026

Beim insolventen Batteriehersteller Varta wächst die Hoffnung auf eine Investorenlösung. Doch zwischen Interesse am Unternehmen und einer...

DWN
Politik
Politik Grönland-Abkommen: Das sind die wichtigsten Details
01.10.2026

Das neue Abkommen zwischen den USA, Dänemark und Grönland klingt weitreichend, verändert die militärischen Möglichkeiten der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Globale Schifffahrt vor dem Bruch: Die Regeln des Welthandels zerfallen
01.10.2026

Die Weltwirtschaft verlässt sich darauf, dass Handelsschiffe frei fahren können und auf den Weltmeeren gemeinsame Regeln gelten. Doch...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Nvidia-Aktie: Wie gefährlich ist Nvidias Finanzmaschine?
01.10.2026

Nvidia verdient Milliarden mit dem KI-Boom und steckt immer größere Summen zurück in genau jenes System, das diese Gewinne erzeugt....

DWN
Technologie
Technologie KI-Nutzung: Deutschlands Beschäftigte setzen auf KI – und fürchten um ihre Zukunft
01.10.2026

Deutschland gehört beim Einsatz von KI-Agenten zur weltweiten Spitzengruppe. Die Technologie ist in vielen Büros angekommen und prägt...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Tankrabatt senkt Benzinpreise und Dieselpreise zum Start deutlich
01.10.2026

Sinkende Spritpreise bringen Autofahrern zum Auftakt des Tankrabatts Entlastung. Besonders bei Super E10 zeigen sich vielerorts günstigere...