Finanzen

Kleinanleger können sich mit Luxus-Uhren gegen die Corona-Krise absichern

Kleinanleger haben während der Corona-Krise die Möglichkeit, in Luxus-Uhren als Wertanlage zu investieren. Einige Uhren bieten eine hohe finanzielle Sicherheit, während andere großen Preisschwankungen unterliegen.
02.11.2020 09:41
Aktualisiert: 02.11.2020 09:41
Lesezeit: 1 min
Kleinanleger können sich mit Luxus-Uhren gegen die Corona-Krise absichern
Luxusuhren der Marke Cartier liegen in einem Schaufenster in Leipzig, aufgenommen am 04.03.2009. (Foto: dpa) Foto: Jan Woitas

Aufgrund der umstrittenen Niedrigzins-Politik der EZB und der Corona-Krise suchen viele Kleinanleger nach Möglichkeiten, um ihr Geld solide anzulegen. Als Wertanlagen dienen nicht nur Gold und Silber, sondern auch wertvolle Armbanduhren.

Über den Marktwert einer Uhr entscheiden sowohl persönliche Geschmäcker als auch der reine uhrmacherische Wert. Deshalb gibt es große Preisschwankungen. Auf dem Uhrenmarkt lassen sich nur selten stabile Marktpreise vorfinden. Watchtime.net berichtet: „Als Basis-Investments sollte man auf liquide Vintage-Uhren der bekannten Marken bauen.“ Dazu zählen insbesondere Rolex-Daytona-Modelle, Modelle der Marke Rolex mit Gilt-Schrift, Patek Philippe oder Ewiger Kalender. Bei diesen Modellen handelt es sich um stabile Wertanlagen. Erst nachdem eine Basis-Wertanlage mit diesen Uhren durchgeführt wurde, kann sich der Kleinanleger nach Meinung von Watchtime.net den „Exoten“ unter den Uhren widmen, von denen er sich mögliche Wertsteigerungen in der Zukunft erhofft.

Im Mai 2017 erzielte eine Rolex Daytona bei einer Auktion in Genf 51.250 Franken. Dieselbe Uhr mit einer Unterstreichung unter dem Rolex-Daytona-Logo (Double Swiss Underline Dial) erzielte 115.750 Franken. Der Werner Brogl GmbH zufolge kostete eine Rolex Daytona in den 1970er Jahren noch etwa 625 Euro. Die Rolex Submariner kostete Mitte der 1950er Jahre noch umgerechnet 150 Euro. Mittlerweile liegt der Wert für die Marke je nach Zustand zwischen 16.000 und 100.000 Euro. Die Wertsteigerung verläuft somit langsam, aber kontinuierlich. Entscheidend für den Wert ist auch, wer der Vorbesitzer der Uhr gewesen ist.

Die WN berichtet: „Wenn eine Uhr einem berühmten Vorbesitzer gehört hat, macht sie das einzigartig. Dieses Phänomen kennt man auch aus anderen Branchen, so wurde beispielsweise die Akustik-Gitarre von ,The Beatles‘ Mitgründer John Lennon für sagenhafte 2,4 Millionen US-Dollar verkauft. Auch in der Uhrenszene existieren Modelle, deren Wert viel höher ist als der rein uhrmacherische Wert: Die Rolex Daytona von Hollywood Star Paul Newman wurde für unglaubliche 17,75 Millionen US-Dollar versteigert!“

Auf dem 1. Platz der kurzfristigen Wertentwicklung befindet sich die Herrenuhr der Marke Panerai Luminor. Die Rolex Cosmograph Daytona verfügt über den besten Wiederverkaufspreis. Das berichtet Timerating.com.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kennzeichnung im Produktionstempo: Wie Brady die Industrie neu taktet

Produktionslinien laufen schneller denn je, doch die Rückverfolgbarkeit hinkt oft hinterher. Brady setzt genau hier an und zeigt, wie sich...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Wall Street im Aufwind durch nachlassende Iran-Spannungen und schwächere Inflationsdaten
14.04.2026

Überraschende Entwicklungen abseits des Handelsparketts sorgen für neuen Schwung an den Finanzmärkten. Erfahren Sie, welche Faktoren die...

DWN
Politik
Politik Tabaksteuer-Erhöhung finanziert Entlastungsprämie 2026: Doch nicht nur Raucher gehen bei der Ausgleichprämie leer aus
14.04.2026

Günstigeres Tanken und eine 1.000-Euro-Prämie: Doch die Entlastungen kommen noch längst nicht bei den Bürgern an. Auch werden viele...

DWN
Immobilien
Immobilien Immobilienmarkt: Bau-Reform mit einem erweitertem Vorkaufsrecht der Kommunen für Grundstücke geplant
14.04.2026

Die Bundesregierung plant eine Reform des Baurechts, das den Kommunen deutlich mehr Eingriffsmöglichkeiten als bisher auf dem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Anthropic-Manager Guillaume Princen über den Wettbewerb mit OpenAI und den Konflikt mit Trump
14.04.2026

Der Wettbewerb im KI-Markt spitzt sich zu: Anthropic, das Unternehmen hinter dem populären KI-Assistenten Claude, fordert den...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Debatte um den Bitcoin-Erfinder: Steckt Adam Back hinter Satoshi Nakamoto?
14.04.2026

Die Debatte um die Identität des Bitcoin-Erfinders gewinnt neue Dynamik, nachdem eine umfassende Recherche einen konkreten Namen in den...

DWN
Politik
Politik Debatte um EU-Wettbewerbsfonds: Milliarden für Schlüsselindustrien geplant
14.04.2026

Die EU plant mit dem EU-Wettbewerbsfonds einen milliardenschweren Fonds, um ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA und China zu...

DWN
Politik
Politik Teuer und ineffizient: CDU-Generalsekretär Linnemann will Krankenkassen streichen
14.04.2026

CDU-Generalsekretär Linnemann fordert weniger Krankenkassen. Warum er weniger Kassen für ausreichend hält und welche Reformen er noch...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Krankenstatistik im Unternehmen: Wie Sie Fehlzeiten auswerten – mit und ohne Software
14.04.2026

Fehlzeiten sind eine betriebswirtschaftliche Größe und keine bloße HR-Kennzahl. Wer Fehlzeiten korrekt definiert, strukturell auswertet...