Finanzen

Ölfonds könnten im Dezember Rekordgewinne verzeichnen

Der Monat Dezember könnte für viele börsengehandelte Fonds ein lukrativer Monat werden.
13.11.2020 14:17
Lesezeit: 1 min
Ölfonds könnten im Dezember Rekordgewinne verzeichnen
Ölfonds könnten im Dezember Rekordgewinne verzeichnen. (Foto: dpa) Foto: Carina Johansen

Der angeschlagene Öl- und Gassektor hat am Montag positive Impulse bekommen: So ist der Referenzindex "Energy Select Sector Fund" um fast 15 Prozent gestiegen. Die Nachricht, dass der US-Konzern Pfizer und das Mainzer Unternehmen BioNTech einen Impfstoff gegen Corona entwickelt haben, hatte die internationalen Finanzmärkte beflügelt. Davon berichtet das internationale Energie-Portal "Oilprice.com".

US-Analysten glauben, dass die Energie- und Bank-ETFs im Dezember Rekord-Zuflüsse verzeichnen, weil Investmentsfonds ihre Engagements aus anderen Wirtschaftssektoren verringern und in die Energie- und Bank-ETFs verlagern. Die Fachleute stützen ihre Annahme auf die Entwicklung, die sie in vergangenen vier Tagen beobachtet haben: Während der ETF " S&P Oil & Gas Exploration & Production" (XOP) um 16,2 Prozent zugelegt hat, musste der "Consumer Discretionary Select Sector Fund" einen Rückgang um 0,35 Prozent hinnehmen.

Hintergrund: Der ETF XOP investiert in 44 Energieunternehmen und ist relativ stark diversifiziert. Ein weiteres Merkmal ist, dass er sich sehr stark in einen kleineren Energieunternehmen engagiert. Fachleute rechnen damit, dies zu einer besonders hohen Volitalität führt, wenn die Ölmärkte unruhig werden. Ein weiteres ETF ist der "iShares MSCI Global Energy Producers" (FILL), der nicht nur US-Energieunternehmen investiert, sondern auch in Firmen, die weltweit aktiv sind. Dazu gehören die internationalen Öl-Multies Total, BP, Royal Dutch Shell, aber auch Lukoil. Fachleute weisen darauf hin, dass dieses Index stark diversifiziert sei und insgesamt 197 Aktien in seinem Portfolio berücksichtigt.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ölreserven unter Druck: Wie lange reichen die globalen Vorräte noch?
26.05.2026

Die Märkte bleiben ruhig, obwohl ein erheblicher Teil der globalen Ölproduktion ausfällt. Der Grund sind die Ölreserven, doch dieser...

DWN
Finanzen
Finanzen Morningstar nennt 5 Favoriten: US-Aktien für geduldige Anleger
26.05.2026

Der US-Marktstratege David Sekera nennt fünf Unternehmen, in die sich aus seiner Sicht langfristig investieren lässt. Einige...

DWN
Finanzen
Finanzen Leitzins: EZB bereitet offenbar Erhöhung vor
26.05.2026

Der Iran-Krieg treibt Energiepreise und Inflation im Euroraum weiter nach oben. Nun signalisiert die EZB höhere Prognosen und bereitet die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Warum Deutschland seine besten Start-ups zu früh verliert
26.05.2026

Technologische Exzellenz allein reicht nicht aus: Entscheidend ist ein frühes Zusammenspiel von Kapital, Marktkenntnis und...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kritische Rohstoffe: Europas unterschätzter Machtfaktor
26.05.2026

Lange Zeit galt die Globalisierung als Garant für Wohlstand und Stabilität. In einer vernetzten Welt, so die Theorie, würde der freie...

DWN
Politik
Politik Trump-Strategie zerlegt Amerikas Macht in Echtzeit
26.05.2026

Donald Trump sendet an China ein Signal, das kaum gefährlicher sein könnte. In der Taiwan-Frage rückt er von jener Abschreckung ab, auf...

DWN
Panorama
Panorama Pflegeversichung: Kinderlose sollen höheren Pflegebeitrag zahlen
26.05.2026

Die Finanzlage der Pflegeversicherung spitzt sich dramatisch zu. Jetzt prüft die Bundesregierung höhere Beiträge für Kinderlose – und...

DWN
Finanzen
Finanzen Wenn der EURIBOR steigt, wird die Mathematik weniger freundlich
26.05.2026

Der EURIBOR steigt wieder und signalisiert, dass die Zeit des billigen Geldes nicht zurückkehrt. Für Immobilienkäufer, Unternehmen und...