Deutschland

Bitcoin bekommt Konkurrenz: „Ein digitaler Euro könnte schon 2021 kommen“

Digitale Währungen haben ein großes Potential. Ein digitaler Euro würde den Druck auf die Zentralbanken erhöhen. Schon Anfang 2021 könnte eine entsprechende Kryptowährung verfügbar sein.
01.12.2020 13:58
Aktualisiert: 01.12.2020 13:58
Lesezeit: 1 min

Das privatwirtschaftliche Stablecoin-Projekt „Diem“ – vormals „Libra“ – liegt im Rennen um die Einführung eines „digitalen Euros“ weit vorn. Schon Anfang 2021 könnte eine entsprechende Kryptowährung, deren Wert auch an den Euro gebunden ist, verfügbar sein. Mit der Einführung einer eigenen digitalen Währung durch die Europäische Zentralbank ist dagegen frühestens Mitte bis Ende dieses Jahrzehnts zu rechnen. Zu diesem Schluss kommt das Frankfurt School Blockchain Center in einer aktuellen Analyse mit Befragung von mehr als 50 hochrangigen Experten aus verschiedenen Sektoren und Branchen, darunter Zentralbanker und Experten aus der Industrie. Die Ergebnisse dieses Panels hat das FERI Cognitive Finance Institute in einem Cognitive Briefing zusammengefasst.

Potenzial für neue Geschäftsmodelle

Demnach beschleunigt sich die Digitalisierung von Währungen und Zahlungsinfrastrukturen weltweit. Auch für den Euro gibt es Bestrebungen, eine digitalisierte Version zu entwickeln. Zum einen diskutiert die Europäische Zentralbank die Einführung einer sogenannten Central Bank Digital Currency (CBDC). Zum anderen plant die von privaten Unternehmen, darunter Facebook als bekanntestes Mitglied, ins Leben gerufene Diem (vormals Libra) Association, im Rahmen einer globalen Zahlungsinfrastruktur einen in Euro umrechenbaren Diem-Coin zu schaffen.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier auf unserer neuen Publikation Altersvorsorge Neu Gedacht

Altersvorsorge Neu Gedacht

***

Altersvorsorge-neu-gedacht.de ist eine Publikation von Bonnier Business Press Deutschland und ist Ratgeber zu den Themen Vorsorge und Geldanlage.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Milliardär warnt: Wir stehen vor einem totalen Umsturz unserer Gesellschaft
14.03.2026

Der dänische Investor und Milliardär Lars Seier Christensen warnt vor massiven Verwerfungen in der Gesellschaft und in der Wirtschaft....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft OSINT: Wie Satellitendaten Staaten und Konzerne kontrollierbar machen
14.03.2026

Satelliten blicken längst nicht mehr nur für Militärs und Geheimdienste auf die Erde. Mit frei zugänglichen Satellitendaten und OSINT...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Anspruch auf Bildungsurlaub: Mangelndes Wissen bremst Inanspruchnahme – was Sie beachten müssen
14.03.2026

Fortbildungen ermöglichen eine berufliche und private Weiterentwicklung. Doch viele Menschen in Deutschland sind trotz Interesse über...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft KI-Arbeitsmarkt: Werden Elektriker reicher als Programmierer?
14.03.2026

Programmierer galten lange als sichere Gewinner der Digitalisierung. Doch im KI-Arbeitsmarkt verschieben sich die Machtverhältnisse...

DWN
Technologie
Technologie Gerichtsurteil: Betreiber haften für falsche KI-Aussagen ihrer Chatbots
14.03.2026

Künstliche Intelligenz liefert Antworten in Sekunden – doch was passiert, wenn sie falsche Tatsachen behauptet? Ein aktuelles Urteil...

DWN
Politik
Politik Atomwaffen in Finnland: Regierung kippt jahrzehntelanges Verbot
14.03.2026

Ein jahrzehntelanges Tabu fällt. Finnland will künftig die Stationierung von Atomwaffen auf eigenem Boden erlauben und begründet dies...

DWN
Immobilien
Immobilien Verschärfung der Mietpreisbremse: Warum der neue Gesetzentwurf die Wohnungsnot verschlimmert
14.03.2026

Kritiker und Experten warnen, dass der neue Gesetzesentwurf zur Verschärfung und Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029 die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft FlixTrain rüstet auf: Milliardeninvestition verschärft Wettbewerb mit der DB im Fernverkehr
13.03.2026

FlixTrain investiert Milliarden in neue Fernzüge und baut sein Angebot im deutschen Fernverkehr deutlich aus. Kann der private Anbieter...