Finanzen

Starttermin für Impfung in Deutschland lässt Dax auf neuen Höchststand klettern

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erfreute die Anleger mit der Nachricht, dass in Deutschland bereits ab dem 27. Dezember mit den Impfungen begonnen wird. Das deutsche Leitbarometer erreicht neue Höchstwerte.
17.12.2020 10:37
Lesezeit: 1 min
Starttermin für Impfung in Deutschland lässt Dax auf neuen Höchststand klettern
Die Anleger freuen sich über positive Meldungen beim Kampf gegen die Pandemie. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat heute Morgen bis 10.30 Uhr ein Prozent auf 13.705 Zähler gewonnen. Damit hat der Index die Marke von 13.600 überschritten und einen neuen Höchstwert während der Pandemie erreicht.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Gesundheitsministerkonferenz über die Zulassung des Impfstoffes von Biontech in Deutschland informiert. „Für die Bundesländer ergibt sich daraus der 27. Dezember als Starttermin“, erklärte das Regierungsmitglied. Seinen Aussagen zufolge soll mit der Impfung in Pflegeheimen begonnen werden.

Doch war dies nicht die einzige wichtige Nachricht beim Kampf gegen die Pandemie: So hat Biontech mit China eine Lieferung des Impfstoffes vereinbart. Das deutsche Unternehmen wird im kommenden Jahr 100 Millionen Dosen in das Reich der Mitte liefern. Die chinesischen Behörden müssen allerdings noch die Zustimmung erteilen.

Die Aktie des deutschen Herstellers verlor heute Morgen 0,9 Prozent auf 85,60 Euro – der positiven Meldungen über den Kampf gegen die Pandemie zum Trotz.

Diese Informationen waren auch gestern ein wichtiger Grund dafür gewesen, dass sich der Dax positiv entwickelt hat. So war der Index mit einem Plus von 1,5 Prozent auf 13.566 Punkten aus dem Rennen gegangen und hatte einen neuen Krisen-Höchststand erklommen, der bisher noch im September gelegen hatte.

An der Spitze der Tagesgewinner lag der Dienstleister Delivery Hero, dessen Papier 5,7 Prozent auf 118,35 Euro gewann. Danach kam Bayer mit einem Plus von 4,6 Prozent auf 49,30 Euro ins Ziel. Die drittbeste Aktie war die Deutsche Post, die einen Zuwachs von 3,8 Prozent auf 40,94 Euro verbuchte.

Auf der Liste derjenigen Aktien, die am meisten einbüßten, lag Covestro auf dem ersten Platz. Der Kurs verringerte sich um 1,8 Prozent auf 50,32 Euro. BASF reduzierte sich um 0,9 Prozent auf 64,20 Euro – gefolgt von der Deutschen Börse (minus 0,3 Prozent auf 139,15 Euro).

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

 

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Was wäre, wenn ich statt des S&P 500 einfach seine Mutter kaufen würde?
19.10.2026

Ohne das Unternehmen S&P Global könnten die Finanzmärkte nur schwer funktionieren. Der Aktienkurs ist in diesem Jahr jedoch auf ein...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin und Co.: Sparkassen starten schrittweise Kryptohandel
19.10.2026

Der Wettbewerb im Kryptohandel nimmt zu: Nun wollen auch die Sparkassen mit einem eigenen Angebot Privatkunden ansprechen. Sie rollen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Anthropic: Milliardenverluste, Millionengehälter und ein gigantischer Börsenplan
19.10.2026

18 Millionen Dollar Vergütung für den Chef, fast 42 Milliarden Dollar Verlust für das Unternehmen: Beim KI-Entwickler Anthropic liegen...

DWN
Politik
Politik Heil statt Klingbeil? Ex-Arbeitsminister schließt Kandidatur für SPD-Vorsitz nicht aus
19.10.2026

Bekommt Lars Klingbeil jetzt Konkurrenz? Ex-Arbeitsminister Hubertus Heil bekommt nach eigenen Worten aus der SPD viele Ermutigungen, für...

DWN
Finanzen
Finanzen Wölfe der Wall Street: Generationenkaufgelegenheit? Weniger Technologie, mehr Gesundheit
19.10.2026

Der S&P 500 verzeichnet zwar ein Plus von zwölf Prozent, doch unter der Oberfläche zeichnet sich ein weitaus schwächeres Bild ab. Der...

DWN
Politik
Politik Steuerzinsen 2027: Nachzahlungen sollen doppelt verzinst werden
19.10.2026

100.000 Euro Steuernachzahlung, zwei volle Zinsjahre: Heute können daraus 3.600 Euro Zinsen werden. Unter dem geplanten neuen Satz wären...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Zeekr greift BMW und Mercedes an: Ex-BMW-Manager rechnet mit Europas Autobauern ab
19.10.2026

In chinesischen Autofabriken verschwinden die Menschen, Roboter übernehmen ihre Arbeit. Während BMW, Mercedes und Audi unter Kostendruck...

DWN
Technologie
Technologie Farizon V7E im Test: Chinas Angriff auf Europas Transporter
19.10.2026

Europas Transporterhersteller bekommen Konkurrenz aus China. Der Farizon V7E will mit viel Ladefläche, moderner Technik und einem...