Politik

Wie bei Corona: Lauterbach befürwortet harte Maßnahmen im Kampf gegen Klima-Krise

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach ist nach den Erfahrungen in der Corona-Pandemie skeptisch, was den Kampf gegen die Klimakrise angeht. „Ich bin skeptisch, dass es uns gelingen wird, mit den Mitteln der Vernunft allein den Klimawandel zu bekämpfen“, so Lauterbach. Für den Kampf gegen die Klimakrise bedeute das „leider auch, dass wir nicht darauf vertrauen können, dass Menschen sich von alleine nachhaltiger verhalten.“
19.12.2020 22:15
Aktualisiert: 19.12.2020 22:15
Lesezeit: 1 min
Wie bei Corona: Lauterbach befürwortet harte Maßnahmen im Kampf gegen Klima-Krise
17.01.2019, Berlin: Karl Lauterbach (SPD) gibt nach der Transplantationsdebatte in der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag ein Pressestatement. (Foto: dpa) Foto: Bernd von Jutrczenka

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach ist nach den Erfahrungen in der Corona-Pandemie skeptisch, was den Kampf gegen die Klimakrise angeht. „Ich bin in einem ganz zentralen Punkt skeptischer geworden. Ich bin skeptisch, dass es uns gelingen wird, mit den Mitteln der Vernunft allein den Klimawandel zu bekämpfen“, sagte Lauterbach dem Nachrichtenportal watson.

Während der aktuellen Corona-Krise sei es mit den konventionellen Mitteln der öffentlichen Gesundheitspflege nicht möglich gewesen, die Pandemie in den Griff zu bekommen, da zu viele Menschen sich nicht entsprechend einschränken wollten. „Der Sieg über das Coronavirus wird uns daher nur durch die bevorstehenden Impfungen gelingen. Für den Kampf gegen die Klimakrise bedeutet das leider auch, dass wir nicht darauf vertrauen können, dass Menschen sich von alleine nachhaltiger verhalten“, sagte Lauterbach.

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