Finanzen

Trotz Corona: Das deutsche Leitbarometer steigt auf Allzeit-Hoch und nimmt neue Rekordmarke ins Visier

Der Dax klettert immer weiter und steuert neue Rekorde an: Jetzt geht es sogar Richtung 14.000 Punkte.
07.01.2021 10:46
Lesezeit: 1 min
Trotz Corona: Das deutsche Leitbarometer steigt auf Allzeit-Hoch und nimmt neue Rekordmarke ins Visier
Die Börsianer zeigen sich derzeit so optimistisch wie nie - Corona zum Trotz. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat bis gegen 10.30 Uhr 0,5 Prozent auf 13.958 Zähler gewonnen und damit ein neues Allzeithoch erreicht.

Die Zulassung eines zweiten Impfstoffes in der EU und die Hoffnung auf ein US-Konjunkturpaket, das noch größer als bisher angenommen sein könnte, sind sehr wichtige Themen für heute. Die US-Demokraten haben bei den Wahlen im Bundesstaat Georgia einen unerwarteten Sieg davongetragen, so dass der gewählte US-Präsident Joe Biden leichter regieren kann, weil seine Partei im Senat eine größere Mehrheit hat. Diese politische Konstellation könnte zu noch größeren Hilfen führen, glauben viele Anleger.

Bereits gestern hat der Dax den Tag mit spürbaren Zuwächsen beendet und dabei ein neues Hoch erklommen. So war der Index mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 13.892 Zähler aus dem Handel gegangen. Zwischenzeitlich hatte der Index sogar sein Rekordhoch erreicht. Am Nachmittag erklomm das deutsche Leitbarometer ein Niveau von 13.919 Punkte.

Die Deutsche Bank führte die Liste der Tagesgewinner an. Die Aktie verbuchte ein Plus von sechs Prozent auf 9,38 Euro, gefolgt von der Allianz, die mit einem Gewinn von 5,2 Prozent auf 206,80 Euro den Handelstag abschloss. BASF gewann 4,6 Prozent auf 67,37 Euro und kam als Drittplatzierter in dieser Tabelle ins Ziel.

Doch es gab nicht nur Gewinner: So verlor Vonovia vier Prozent auf 57,24 Euro und war damit die Aktie, die am meisten einbüßte. Die Nummer zwei auf dieser Liste war Delivery Hero, das ebenso vier Prozent auf 138,35 Euro nachgab. Der Essen-Lieferant hatte einen Erlös aus einer Kapitalerhöhung ohne Bezugsrecht von 1,2 Milliarden Euro erzielt, wie das Unternehmen Mittwochabend erklärte. Darüber hinaus zählte Deutsche Wohnen zu den Verlierern, das mit einem Verlust von 3,8 Prozent auf 41,60 Euro die Sitzung beendete.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Boom der Abnehmmedikamente: Trend verstärkt soziale Ungleichheit in der Gesundheitsbranche
10.03.2026

Abnehmmedikamente wie Ozempic verändern die Behandlung von Adipositas und verschärfen zugleich die Debatte über soziale Ungleichheit im...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Die Elektroauto-Euphorie ist vorbei: Jetzt kommt die Rechnung
10.03.2026

Abschreibungen in Höhe von rund 50 Milliarden Euro, gestoppte Projekte und eine strategische Kehrtwende zurück zum Verbrennungsmotor: Die...

DWN
Technologie
Technologie Von der Leyen kündigt Strategie für Kernenergie-Ausbau an
10.03.2026

Europa will bei der Kernenergie aufholen: Eine neue Strategie für kleine Reaktoren soll Innovationen vorantreiben und die Stromversorgung...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Spannungen im Persischen Golf: Wie der Iran-Krieg die Energiemärkte belastet
10.03.2026

Der Iran-Krieg erhöht den Druck auf Energiepreise, Finanzmärkte und globale Kapitalströme. Welche Märkte, Branchen und Regionen sind...

DWN
Finanzen
Finanzen Biontech-Aktie: Gründer Sahin und Türeci verlassen Konzern, Aktie stürzt ab
10.03.2026

Die Gründer von Biontech treten ab und starten ein neues Biotech-Unternehmen. Für die Biontech-Aktie beginnt eine neue Phase, geprägt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Kreditvergabe: Banken werden strenger – wie Unternehmen dennoch an Geld kommen
10.03.2026

Banken verschärfen derzeit die Kreditvergabe – und ausgerechnet innovative Unternehmen geraten dabei nicht selten ungewollt ins...

DWN
Panorama
Panorama Evakuierungsflüge: Vollkasko oder staatliche Pflicht?
10.03.2026

Nach dem US-israelischen Angriff auf Iran sitzen tausende Urlauber in der Krisenregion Nahost fest. Nicht wenige hoffen auf staatliche...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Aldi schließt Filialen: Diese Aldi-Standorte sind von den Schließungen betroffen
10.03.2026

Bundesweit sorgen neue Aldi-Schließungen für Irritationen bei vielen Kunden. Immer mehr Aldi-Filialen verschwinden, während gleichzeitig...