Finanzen

Lindes Dividenden-Ankündigung hievt Dax wieder nach oben

Das deutsche Leitbarometer hatte zum Wochenauftakt stark eingebüßt. Doch läuft es heute wieder besser. Der Grund ist eine besondere Aktie.
26.01.2021 10:42
Lesezeit: 1 min
Lindes Dividenden-Ankündigung hievt Dax wieder nach oben
Gestern hat Vonovia am meisten zugelegt. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat heute Morgen bis 10.30 Uhr 1,3 Prozent auf 13.824 Punkte gewonnen.

Das Schwergewicht Linde, das 3,4 Prozent auf 210,10 Euro zulegte, war für diese Entwicklung verantwortlich. Der Konzern hat die Erhöhung seiner Quartalsdividende um zehn Prozent auf 1,06 Dollar je Anteilsschein angekündigt.

Damit hielt das Management seine Zusage ein, jedes Jahr seine Dividende zu erhöhen. Zu Zeiten der Pandemie ist jede Einhaltung von Versprechen durch die Manager ein positives Zeichen, das die Anleger gerne wahrnehmen.

Damit holte der Index die Verluste auf, die er gestern gemacht hatte. Der Dax hatte zum Wochenauftakt 1,7 Prozent auf 13.644 Punkte verloren. Insbesondere die Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklima-Indexes war eine Belastung für den Markt gewesen. Die deutschen Geschäftsleute blickten zum Jahresauftakt aufgrund der Pandemie skeptischer drein, als viele erwartet hatten.

Trotzdem gab es Aktien, die sich gut entwickelten: So legte Vonovia 1,5 Prozent auf 55,86 Euro zu. Danach landete Merck mit einem Plus von 1,4 Prozent auf 143,05 Euro auf dem zweiten Platz, gefolgt von E.ON (0,9 Prozent auf 8,78 Euro).

Das Papier, das am meisten einbüßte, führte MTU an, das 5,1 Prozent auf 194,75 Euro einbüßte. Die Nummer zwei in der Tabelle war HeidelbergCement (minus 4,8 Prozent auf 61,50 Euro), während Volkswagen auf den dritten Rang kam (minus 3,9 Prozent auf 158,64 Euro).

Das war gestern. Doch heute gibt es wieder wichtige Konjunkturdaten aus den USA. Dazu gehört der Immobilienpreis-Index für den November, der um 15 Uhr MEZ präsentiert wird. Die Volkswirte rechnen mit 10,6 Prozent. Eine Stunde später warten die Anleger auf das Barometer, das das Verbraucher-Vertrauen misst. Dabei geht es um den Januar. Die Fachleute rechnen mit einem Wert von 89. Bei der letzten Messung lag das Niveau auf 88,6.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gestiegene Betriebskosten: Wachsender Druck auf Produktionsbetriebe

Die deutsche Wirtschaft steht im Jahr 2026 vor enormen Herausforderungen, welche die Gewinnspannen der Betriebe spürbar verringern. Laut...

 

DWN
Politik
Politik Debatte im Bundestag: Neuer Anlauf für umstrittene Widerspruchsregelung bei Organspenden
24.09.2026

Tausende schwerkranke Patienten warten dringend auf ein Spenderorgan wie eine Niere oder eine Leber. Um die Zahl der Transplantationen zu...

DWN
Politik
Politik Tiefe Gräben beim Staatsvertrauen: Wie die Bürger das politische System bewerten
24.09.2026

Während eine breite Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland nach wie vor auf die Qualität der Demokratie vertraut, offenbart eine neue...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Audi China-Modelle: Diese Elektroautos will Audi in Deutschland stoppen
24.09.2026

Audi entwickelt Elektroautos eigens für China, doch plötzlich stehen sie bei Händlern in Deutschland. Was wie ein Erfolg der eigenen...

DWN
Politik
Politik EuGH-Urteil zu Energiepreisen: Grundsatzentscheidung stärkt Rechte der Verbraucher und widerspricht dem BGH
24.09.2026

Jahrelang zu hohe Beträge für Wärme gezahlt? Nach einer Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofs verjähren...

DWN
Technologie
Technologie Rückgang bei Industrierobotern: Deutschland droht im weltweiten Wettlauf den Anschluss zu verlieren
24.09.2026

Trotz seiner führenden Rolle bei der industriellen Automatisierung in Europa gerät der Standort Deutschland im globalen Vergleich ins...

DWN
Politik
Politik Atempause beim Tanken vorbei? Spritpreise steigen wieder an
24.09.2026

Autofahrer müssen nach einer kurzen Verschnaufpause an den Zapfsäulen wieder mit höheren Ausgaben rechnen. Obwohl Benzin und Diesel im...

DWN
Technologie
Technologie Experten schlagen Alarm: Forderungen nach grundlegendem Umdenken bei KI-Konzernen
24.09.2026

Angesichts potenziell unkontrollierbarer Gefahren durch Künstliche Intelligenz dringen Fachleute auf neue Regeln für die führenden...

DWN
Politik
Politik Subventionen für Europas Industrie: Deutschland und Frankreich uneins bei EU-Förderregeln
24.09.2026

Um der teuren Energie sowie dem Druck aus China und den USA zu trotzen, fordert die europäische Industrie staatliche Hilfen. Während...