Finanzen

Deutsches Leitbarometer überspringt zum Wochenende wieder 14.000er-Marke

Die deutschen Handelsplätze zeigen sich zum Wochenende wieder robust. Heute Nachmittag gibt es wieder US-Arbeitsmarkt-Daten.
05.02.2021 10:45
Lesezeit: 1 min
Deutsches Leitbarometer überspringt zum Wochenende wieder 14.000er-Marke
Gestern hat Bayer stark zugelegt. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat heute Morgen bis 11 Uhr 0,1 Prozent auf 14.077 Zähler gewonnen – also wieder oberhalb der 14.000-Zähler-Marke. Damit zeigt sich die Börse während der Pandemie weiter robust.

Heute Nachmittag um 14.30 Uhr MEZ gibt es für die Anleger Informationen, wie sich im Januar in den USA die Zahl der Arbeitsstunden durchschnittlich entwickelt hat. Darüber hinaus wird die neue Arbeitslosenquote im ersten Monat des Jahres mitgeteilt. Die Volkswirte rechnen mit 6,7 Prozent – also demselben Wert, den es noch im Vormonat gegeben hatte. Zudem präsentieren die US-Amerikaner ihre Handelsbilanz für den Dezember. Die Prognosen liegen bei 70 Milliarden Dollar.

Anleger, die sich auf russische Aktien konzentrieren, sollten sich 17 Uhr in ihrem Terminkalender notieren. Denn dann gibt Moskau Auskunft, wie sich die Verbraucher-Preise entwickelt haben. Die Ökonomen rechnen mit einem Wachstum von 0,8 Prozent. Das wäre dasselbe Niveau wie im Vormonat.

Bereits gestern hatte der Dax eine ähnliche Entwicklung gezeigt, als er mit Plus von 0,9 Prozent auf 14.060 seine Sitzung beendete. Bayer hat 5,3 Prozent auf 54,26 Euro zugelegt. MTU schob sich mit einem Plus von 2,5 Prozent auf 204,70 Euro nach vorne. Die Münchener Rückversicherungsgesellschaft gewann 2,2 Prozent auf 235 Euro.

Allerdings gab es auch Werte, die verloren haben: An der Spitze der Tagesverlierer lag Delivery Hero, das 1,6 Prozent auf 129,55 Euro einbüßte. Danach kam BMW mit einem Minus von 1,3 Prozent auf 70,77 Euro über die Ziellinie. HeidelbergCement verzeichnete einen Rückgang von 0,9 Prozent auf 62 Euro und war damit die Nummer drei auf dieser Liste.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Goldpreis reagiert kaum auf den Iran-Krieg: Warum der Anstieg ausbleibt
22.03.2026

Der Goldpreis reagiert trotz Iran-Krieg und steigender Spannungen im Nahen Osten bislang überraschend verhalten. Welche Faktoren...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Iran-Krieg verändert Anlagestrategien: Investoren trennen sich von Tech-Aktien
22.03.2026

Der Iran-Krieg und der Ölpreisschock bringen die bisherige Dominanz von KI-Investments ins Wanken und verschieben die Kapitalströme in...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermögen aufbauen: Warum Investoren eine Anlagestrategie und Mut brauchen
22.03.2026

Deutschland klammert sich an ein Sicherheitsgefühl, das ökonomisch nicht mehr trägt. Während die nominalen Geldvermögen Rekorde...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Risiko für die Weltwirtschaft: Wie Energie, KI und Schulden zur globalen Bedrohung werden
22.03.2026

Mehrere globale Risiken bauen sich gleichzeitig auf: Geopolitische Krisen verursachen steigende Energiepreise, Finanzmärkte geraten unter...

DWN
Panorama
Panorama Wasserknappheit: Wie ernst ist die Lage in Deutschland?
22.03.2026

Mal fehlt Regen über Monate, dann fällt er in kurzer Zeit im Übermaß: Deutschlands Wasserhaushalt gerät aus dem Gleichgewicht....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Sneaker-Revolution aus dem Drucker: Wie ein Hamburger Start-up die Schuhwelt umkrempelt
22.03.2026

Von der heimischen Werkstatt an die Füße der Weltstars: Cornelius Schmitt hat geschafft, wovon viele Sneaker-Fans nur träumen. Mit...

DWN
Politik
Politik EU-Vermögensregister: Die Infrastruktur für totale Transparenz steht
22.03.2026

Über ein europäisches Vermögensregister wird seit Jahren gestritten. Vertreter der EU-Kommission betonten lange Zeit, ein solches...

DWN
Politik
Politik Iran-Krieg eskaliert weiter: Wird das Regime in Teheran gestürzt?
21.03.2026

Der Iran-Krieg zwingt die Staaten am Persischen Golf zu einer grundlegenden Neubewertung ihrer Strategie und trifft besonders die...