Deutschland

RKI-Chef und Tierarzt Wieler wütend: Gibt immer noch Personen, die Corona leugnen

Lesezeit: 1 min
05.02.2021 22:15  Aktualisiert: 05.02.2021 22:15
Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts und Tierarzt, meint: „Es gibt in dieser Gesellschaft immer noch Personen, die Corona leugnen. Es gibt immer noch Menschen in unserem Land, die sich bewusst gegen Masken entscheiden. Es gibt immer noch Menschen, die das Problem nicht ernst nehmen“.
RKI-Chef und Tierarzt Wieler wütend: Gibt immer noch Personen, die Corona leugnen
Der Leiter des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, spricht auf einer Pressekonferenz über die Coronavirus-Krankheit (COVID-19). (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nach Einschätzung des Präsidenten des Robert Koch-Instituts und Tierarztes, Lothar Wieler, nehmen zu viele Menschen das Coronavirus nicht ernst genug, so die dpa. „Es gibt in dieser Gesellschaft immer noch Personen, die Corona leugnen. Es gibt immer noch Menschen in unserem Land, die sich bewusst gegen Masken entscheiden. Es gibt immer noch Menschen, die das Problem nicht ernst nehmen“, sagte der RKI-Chef am Freitag in Berlin. Daher sei es wichtig, dass sie alle verstünden, dass das Virus „in unserem Land und in der ganzen Welt wirklich eine schreckliche Spur hinterlassen hat“.

Mehr zum Thema: Der ständige Vorwurf der „Verschwörungstheorie“ treibt die Deutschen zur Weißglut

Gleichzeitig warnte Wieler vor Leichtsinn etwa in den Skigebieten. In Tirol seien in den vergangenen Tagen viele Infektionen mit Virusmutationen entdeckt worden - vor allem mit der sogenannten südafrikanischen Variante. „Das ist ein Geschehen, das hätte vermieden werden können, wenn dort nicht so viele Tausende Menschen Ski fahren würden“, sagte der Tierarzt Wieler.


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Rentenpaket: 200 Milliarden Euro Aktienkapital für die Rente - wird unser Geld verzockt?
04.03.2024

Aktienrente - so lautet ein Prestigeprojekt der FDP seit dem Wahlkampf 2021. Doch inzwischen ist wenig passiert, seit Monaten kündigt die...

DWN
Technologie
Technologie DWN-Interview: Deutschland mit E-Autos in die Sackgasse?
04.03.2024

Die EU will ein Ende des Verbrenner-Motors. Doch was würde ein Umstieg auf Elektromobilität für die Bewegungsfreiheit der Bürger und...

DWN
Politik
Politik Lauschangriff aus Russland: Deutschlands Spionageabwehr unzureichend - sind wir zu naiv?
04.03.2024

Die Bundeswehr soll Gefahren von außen abwehren. Doch das Gespräch zweier Offiziere der deutschen Luftwaffe ist zu einem...

DWN
Panorama
Panorama GDL-Streik - Weselsky setzt auf Wellenstreiks bei neuem Bahn-Ausstand
04.03.2024

Bahn-Streik - schon wieder! Ab Mittwoch um 18:00 Uhr ruft die Lokführergewerkschaft GDL zu einem 35-Stunden-Streik bei der Deutschen Bahn...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wachstumsschub durch generative KI? Damit rechnen Datenexperten!
04.03.2024

Die deutsche Wirtschaft könnte mit breiter und schneller Anwendung generativer Künstlicher Intelligenz (genKI) kräftig wachsen. So die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mehr Firmenpleiten 2024 erwartet
04.03.2024

Droht eine Insolvenzwelle in Deutschland? Nach Einschätzung des Finanzinformationsdienstes Crif wird die Zahl der Firmenpleiten in...

DWN
Politik
Politik Abhörskandal Taurus: Welche Konsequenzen folgen nun?
04.03.2024

Hat die Spionageabwehr in Deutschland Lücken? Das zumindest scheint wahrscheinlich nach dem Skandal um ein mutmaßlich durch Russland...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesbank-Initiative: Bargeld muss erhalten bleiben
04.03.2024

In Deutschland werden Barzahlungen zunehmend erschwert. Auf Initiative der Bundesbank setzt sich nun das Nationale Bargeldforum für den...