Deutschland

Nächster Corona-Knaller: Ehemann des Virologen Streeck wechselt ins Ministerium von Jens Spahn

Lesezeit: 1 min
07.02.2021 21:06  Aktualisiert: 07.02.2021 21:06
Der Virologe Hendrik Streeck ist mit Paul Zubeil verheiratet. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Zubeil nun in sein Ministerium berufen. „Damit kommt es zu der Situation, dass Streeck den NRW-Ministerpräsidenten und neuen CDU-Chef Armin Laschet berät und sein Mann im Ministerium von Laschets CDU-,Tandem'-Partner Jens Spahn tätig ist“, so der leitende Redakteur von „t-online.de“.
Nächster Corona-Knaller: Ehemann des Virologen Streeck wechselt ins Ministerium von Jens Spahn
Hendrik Streeck, Direktor des Institut für Virologie an der Uniklinik in Bonn, sitzt im Gesundheitsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags, u.a. mit einer aktuellen Viertelstunde zu «Corona-Fällen in der Fleischindustrie». (Foto: dpa)
Foto: Marcel Kusch

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Lars Wienand, leitender Redakteur bei „t-online.de“, führt in einem Artikel aus, dass der Ehemann des Virologen Hendrik Streck in das Bundesgesundheitsministerium wechselt. „Paul Zubeil, Partner von Virologe Hendrik Streck, tritt am Montag eine Stelle im Bundesgesundheitsministerium an. Das bestätigten er und das Ministerium t-online. Seit dem Frühjahr war dort die Stelle des Unterabteilungsleiters für europäische und internationale Angelegenheiten unbesetzt. Auf diese Stelle wechselt nun Zubeil. Dienstort ist Bonn – wo Streeck und Zubeil mit dem Labradorrüden Sam leben und das Ministerium weiterhin einen Standort unterhält. Damit kommt es zu der Situation, dass Streeck den NRW-Ministerpräsidenten und neuen CDU-Chef Armin Laschet berät und sein Mann im Ministerium von Laschets CDU-,Tandem'-Partner Jens Spahn tätig ist: Streeck gehört seit Beginn der Corona-Krise Laschets Expertenrat Corona an, der dem Land Handlungsempfehlungen gibt. Er arbeitet dort laut Landesregierung ehrenamtlich und erhält auch keine Aufwandsentschädigung“, so Wienand.

Das Portal „apotheke adhoc“ hatte zuvor berichtet: „Zubeil wird Unterabteilungsleiter für europäische und internationale Angelegenheiten, wie das BMG auf Anfrage bestätigt. Europäische und internationale Erfahrungen bringt Zubeil mit, sein Karriereweg hat ihn durch verschiedene Länder und Sektoren geführt, von der Großbank UBS in Zürich wechselte er 2005 nach Paris zur Europäischen Weltraumorganisation ESA und 2007 weiter zum Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen.“


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Der weltweite Einfluss von Bill Gates auf die Medien  

Microsoft-Gründer Bill Gates war während der Pandemie in vielen Medien präsent. Weniger bekannt sind seine zahlreichen Spenden an...

DWN
Finanzen
Finanzen Abkopplung vom Dollar: Indischer Großkonzern kauft russische Kohle mit chinesischem Yuan

Die Instrumentalisierung des Dollars zu geopolitischen Zwecken führt verstärkt zu Gegenmaßnahmen.

DWN
Finanzen
Finanzen Starker Rubel: Russland zieht Kauf von Devisen befreundeter Länder in Betracht

Weil der Rubel immer teurer wird, setzt Russland auf Fremdwährungen. Die Moskauer Börse hat in dieser Woche den Handel bereits...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt eine neue Weltordnung – und wie können Anleger reagieren?

Mit China und Russland bildet sich ein neuer Gegenpol zu den USA. Anleger können sich gegen die geopolitischen Risiken nicht bloß durch...

DWN
Politik
Politik Russische Diamanten sollen sanktioniert werden

Die westliche Sanktionsliste gegen Russland wird offenbar um ein weiteres Asset erweitert. Bisher treffen Verbote des Diamantenhandels nur...

DWN
Deutschland
Deutschland Streik in NRW: Kräfte-verschleißender Machtkampf an den Uni-Kliniken

In NRW spitzt sich ein seit Wochen andauernder, harter Kampf zwischen Arbeitgeber und Krankenhauspersonal zu. Seit Wochen herrscht in allen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Rezession voraus: Geschäftsklima trübt sich europaweit ein

Unternehmen und Bürger rechnen zunehmend mit Gegenwind und wollen Investitionen verschieben.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lidl rüstet sich gegen Cyber-Attacken

Die Schwarz-Gruppe will sich künftig besser gegen Angriffe von außen schützen.