Politik

Schock-Bericht: Bundesregierung will Lockdown bis Ende März verlängern

Aus einem Bericht geht hervor: „Aus Regierungskreisen heißt es, dass der Lockdown voraussichtlich bis Ende März im Grundsatz verlängert werden soll. Zugleich soll es aber noch für diesen Monat eine Öffnungsperspektive geben.“
01.03.2021 16:24
Aktualisiert: 01.03.2021 16:24
Lesezeit: 1 min

Der „Business Insider“ berichtet, dass Bund und Länder planen, den Lockdown bis Ende März 2021 zu verlängern. „Aus Regierungskreisen heißt es, dass der Lockdown voraussichtlich bis Ende März im Grundsatz verlängert werden soll. Zugleich soll es aber noch für diesen Monat eine Öffnungsperspektive geben, die über das hinausgeht, was Bund und Länder Mitte Februar zunächst beschlossen hatten. Dort hatte man sich lediglich auf Öffnungen für Friseure ab 1. März und eine Perspektive für weitere Öffnungen erst ab einer Inzidenz von unter 35 geeinigt“, so das Blatt.

Mehr zum Thema: Der Corona-Lockdown könnte bis zum Juni 2021 andauern

Wirtschaftsverbände warnen Bund und Länder angesichts des wochenlangen Lockdowns vor schweren wirtschaftlichen Folgen und dringen auf ein konkretes Öffnungskonzept. Viele Unternehmen erhofften sich Hinweise, wie die zeitliche Perspektive konkreter als bisher eingeschätzt werden könne, damit mehr Planbarkeit und Berechenbarkeit möglich werden, heißt es in einer vom Bundeswirtschaftsministerium verfassten „Gesprächsgrundlage“ für Beratungen der Wirtschaftsminister von Bund und Ländern. Das Papier lag der Deutschen Presse-Agentur vor.

Der Wirtschaftsflügel von CDU und CSU forderte die Bundesregierung und die Regierungschefs der Länder auf, ein Öffnungskonzept zu präsentieren. Dreh- und Angelpunkt müsse ein Stufenplan sein, der transparent abbildet, wer wann und unter welchen Auflagen wieder öffnen darf, hieß es von der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT). Dieser Plan müsse mit passgenauen Testkonzepten und einer schnellen Impfkampagne begleitet werden. „Wir brauchen einen Stufenplan, der bundesweit gilt, aber regional umgesetzt wird“, sagte der MIT-Bundesvorsitzende Carsten Linnemann.

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