Finanzen

Deutsche Anleger warten auf Ergebnisse der Welt-Aktie Hewlett Packard

Das deutsche Leitbarometer hat gestern die Marke von 14.000 Punkten überschritten. Doch sieht es heute Morgen wieder weniger gut aus.
02.03.2021 10:45
Lesezeit: 1 min
Deutsche Anleger warten auf Ergebnisse der Welt-Aktie Hewlett Packard
Die Märkte brauchen neue Impulse. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat bis 10.30 Uhr MEZ 0,3 Prozent auf 13.971 verloren – ist also wieder unter der 14.000-Marke geblieben, die der Index gestern kurz überschritten hatte.

So brauchen die Märkte heute wieder neue Impulse. Einer könnte heute Nachmittag aus den USA kommen, wenn neue US-Konjunkturdaten vorgelegt werden. Es wird heute um 14.55 Uhr MEZ der Redbook-Index veröffentlicht, der die Entwicklung der großen Einzelhändler abbildet, die 80 Prozent des Erlöses der Branche ausmachen. Dann erfahren die Anleger um 16 Uhr MEZ, wie die US-Verbraucher die Wirtschaft einschätzen. Hier teilen 1.000 Konsumenten unter anderem mit, wie aus ihrer Sicht ihre finanziellen Aussichten in den kommenden sechs Monaten sein werden.

Nach Börsenschluss in Deutschland wird Hewlett Packard seine Bilanz für das erste Quartal 2021 vorlegen. Dieses Jahresviertel endet am 31. Januar. Die Analysten rechnen mit einem Gewinn je Aktie von 0,41 Dollar. Im Vorjahresquartal hatten 0,44 Dollar zu Buche gestanden. Der Umsatz wird sich den Experten zufolge wohl um drei Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar verringert haben.

Hierzulande hatte der Dax gestern versucht, wieder dauerhaft die Hürde von 14.000 Punkten zu überspringen. So hatte das Aktienbarometer zum Wochenstart wieder zugelegt und 1,6 Prozent auf 14.013 Punkte erreicht. Die Tagesgewinner waren MTU, das ein Plus von sechs Prozent auf 208,90 Euro verzeichnete, gefolgt von Bayer, das 4,4 Prozent auf 52,34 Euro gewann. Die Deutsche Post landete mit einem Gewinn von 3,4 Prozent auf 42,44 Euro auf dem dritten Platz.

Doch es gab auch Verlierer: So hat Infineon 0,7 Prozent auf 35,74 Euro eingebüßt. Continental verlor 0,4 Prozent auf 118,40 Euro und die Deutsche Telekom 0,1 Prozent auf 15,03 Euro.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gestiegene Betriebskosten: Wachsender Druck auf Produktionsbetriebe

Die deutsche Wirtschaft steht im Jahr 2026 vor enormen Herausforderungen, welche die Gewinnspannen der Betriebe spürbar verringern. Laut...

 

DWN
Finanzen
Finanzen Heizkosten steigen 2026: So teuer wird das Heizen
22.09.2026

Für viele Haushalte wird das Heizen 2026 teurer – besonders bei Öl und Holzpellets. Eine neue Prognose zeigt, welche Heizarten stärker...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Kurs springt über 85.000 Dollar. Was hat die Erholung ausgelöst?
22.09.2026

Der Bitcoin-Kurs ist wieder deutlich gestiegen und kletterte über 85.000 Dollar. Bemerkenswert ist der Rebound, da kurz zuvor zwei...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Insolvenz: So schützen Unternehmer ihr Privatvermögen
22.09.2026

Gerät die Firma ins Wanken, kann es schnell um mehr gehen als das Unternehmen. Plötzlich stehen auch Haus, Depot und Ersparnisse auf dem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mercedes-Benz-Aktie: Arbeitszeit in der Diskussion – Konzern setzt deutsche Werke unter Druck
22.09.2026

Mercedes hält seine deutschen Werke für zu teuer und fordert mehr Arbeit für das gleiche Geld. Um den Druck zu erhöhen, legt der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Quereinstieg wird zum Karrieremodell: Wo Quereinsteiger gefragt sind
22.09.2026

Ein neuer Job, ein anderer Berufsweg, neue Perspektiven: Für immer mehr Menschen in Deutschland ist der Quereinstieg eine attraktive...

DWN
Finanzen
Finanzen Vonovia-Aktie unter Druck: Enteignungsdebatte kehrt zurück
22.09.2026

Die Vonovia-Aktie gerät nach der Berlin-Wahl erneut unter Druck und fällt auf den niedrigsten Stand seit Sommer 2023. Der Wahlsieg der...

DWN
Technologie
Technologie Datendurst: Rechenzentren verschärfen Deutschlands Wasserproblem
22.09.2026

Deutschlands Rechenzentrumskapazitäten sollen bis 2030 massiv wachsen, sich mindestens verdoppeln – und brauchen dafür nicht nur immer...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU und Philippinen einigen sich auf Freihandelsabkommen
22.09.2026

Neue Chancen für Maschinen, Arzneimittel und Schweinefleisch: Die Europäische Union und die Philippinen haben sich auf...