Finanzen

Wie geht es den Jung-Bankern von Goldman Sachs? Vier Stunden täglich zum Essen, Duschen, Schlafen

Einer internen Goldman Sachs-Umfrage zufolge sollen junge Banker unter besonders schweren Bedingungen arbeiten.
20.03.2021 14:40
Aktualisiert: 20.03.2021 14:40
Lesezeit: 1 min
Wie geht es den Jung-Bankern von Goldman Sachs? Vier Stunden täglich zum Essen, Duschen, Schlafen
Eine Aufschrift der US-Investmentbank Goldman Sachs. (Foto: dpa) Foto: Justin Lane

Der „Spiegel“ berichtet: „Vier Stunden täglich zum »Essen, Schlafen, Duschen«: In einer internen Umfrage beschreiben Berufsanfänger der Investmentbank Goldman Sachs »unmenschliche« Bedingungen und fordern eine 80-Stunden-Woche (…) Laut einer Aussage kann die Arbeitsbelastung bei bis zu 120 Stunden in der Woche liegen.“

Das „Handelsblatt“ wörtlich: „Es sieht aus wie eine gewöhnliche Powerpoint-Präsentation von Goldman Sachs, doch der Inhalt hat es in sich. ,Es ist nicht ok, 110 bis 120 Stunden in einer Woche zu arbeiten. Die Rechnung ist einfach: das lässt vier Stunden pro Tag zum Essen, Schlafen, Duschen und generelle Übergangszeit‘, moniert ein Analyst. ,Das ist unmenschlich und missbräuchlich.‘ Ein anderer sagt: ,Arbeitslos zu sein macht wir weniger Angst als die Frage, was aus meinem Körper wird, wenn ich diesen Lebensstil fortführe.‘ Ein Dritter: ‚Ich kann nicht mehr schlafen, weil meine Angstzustände durch die Decke gehen.‘“

„Eine informelle Umfrage unter 13 Investmentanalysten, die alle frisch bei Goldman Sachs begonnen haben, macht aktuell in den sozialen Medien die Runde. Detailliert wird dort beschrieben, was die Betroffenen als ,unmenschliche‘ Arbeitsbedingungen bezeichneten (…) Die Umfrage mit 24 Fragen zeichnet ein schonungsloses Bild von Burnout, über Schlafmangel bis zu schwindender geistiger und körperlicher Gesundheit unter Goldmans jüngsten Bankern“, so der „Business Insider“.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

 

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Wall Street beendet September uneinheitlich
30.09.2026

Ein turbulenter Monat geht zu Ende – erfahren Sie, welche Dynamiken jetzt die Kurse an der Wall Street bestimmen.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Frankreich Staatsverschuldung: Die nächste Gefahr für die Eurozone
30.09.2026

Frankreich galt lange als einer der politischen und wirtschaftlichen Pfeiler der Eurozone. Doch an den Anleihemärkten wächst die...

DWN
Finanzen
Finanzen VW kündigt Tarifvertrag: Was jetzt auf 100.000 Beschäftigte zukommt – und auf die VW-Aktie
30.09.2026

Volkswagen verschärft seinen Sparkurs und kündigt einen Großteil seiner Haustarifverträge. Nach Angaben der IG Metall sind zehn...

DWN
Politik
Politik Innere Sicherheit: Innenministerkonferenz beschließt nicht mehr einstimmig
30.09.2026

Die Innenministerkonferenz verabschiedet sich vom Einstimmigkeitsprinzip, um zukünftig "Blockaden" zu verhindern. Künftig reichen 13...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Europäische Unternehmen, die in China tätig sind, stehen vor einer schwierigen Wahl
30.09.2026

Europäische Unternehmen mit Geschäften in China stehen vor einem Dilemma: gegen EU-Recht verstoßen oder gegen chinesisches Recht. Die...

DWN
Politik
Politik Vestager und Nobelpreisträger schlagen KI-Alarm: Kritisches Zeitfenster schließt sich Monat für Monat
30.09.2026

Europa läuft Gefahr, bei künstlicher Intelligenz dauerhaft von den USA und China abhängig zu werden. Margrethe Vestager, zwei...

DWN
Politik
Politik Teilzeitrepublik: Teilzeit boomt, Vollzeit schrumpft: Arbeiten die Deutschen zu wenig?
30.09.2026

Der Staat klagt über Personalmangel – hat aber selbst die höchste Teilzeitquote unter den Beschäftigten. Eine Studie schlägt nun die...

DWN
Politik
Politik Ende des Brexit? Britischer Premier schließt Wiedereintritt in EU nicht aus
30.09.2026

Der Brexit bleibt auch Jahre nach dem Austritt ein Dauerthema im Vereinigten Königreich. Mit seiner Haltung dazu sorgt der britische...