Politik

Obduktion ergibt: Frau im Zusammenhang mit AstraZeneca-Impfung verstorben

Eine Obduktion des Instituts für Immunologie und Transfusionsmedizin der Universität Greifswald hat ergeben, dass eine 32-jährige Frau an den Folgen einer Corona-Impfung mit AstraZeneca gestorben ist.
28.04.2021 21:37
Aktualisiert: 28.04.2021 21:37
Lesezeit: 1 min
Obduktion ergibt: Frau im Zusammenhang mit AstraZeneca-Impfung verstorben
Eine Packung des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca, aufgenommen in einer Arztpraxis. Erste Arztpraxen in Brandenburg haben mit Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. (Foto: dpa) Foto: Hannibal Hanschke

Der Kreis Herford teilt in einer Mitteilung wörtlich mit:

Im Kreis Herford ist eine 32-jährige Frau im Zusammenhang mit einer Impfung mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca verstorben. Das bestätigt ein abschließender Bericht des Instituts für Rechtsmedizin Münster. Die Frau verstarb am 09. März, mehrere Tage nach der Covid-19-Impfung.

Die Ergebnisse des Instituts für Immunologie und Transfusionsmedizin der Universität Greifswald zeigen, dass eine Immunreaktion auf den Impfstoff AstraZeneca zum Tod der Frau geführt hat. Todesursache war demnach eine Gerinnungsstörung mit Einblutung ins Gehirn.

Als das Kreis-Gesundheitsamt über den Tod der Person informiert worden ist, hat es aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs zwischen Tod und Impfung umgehend das Landeszentrum Gesundheit (LZG NRW) und das Paul-Ehrlich-Institut informiert. Es wurde von der Staatsanwaltschaft Bielefeld eine Obduktion veranlasst, die die Todesursache noch nicht endgültig klären konnte. Darauffolgende Untersuchungen kamen nun zu dem Ergebnis, dass eine durch die Impfung hervorgerufene Gerinnungsstörung mit Einblutung ins Gehirn zum Tod geführt hat.

„Wir sind über den Tod der jungen Frau, die mitten aus dem Leben gerissen wurde, tief traurig. Mit der Impfung wollte sie sich selber und vor allem andere Menschen schützen. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Verstorbenen. Wir wünschen ihnen viel Kraft“, so Landrat Jürgen Müller.

Auch Krisenstabsleiter Markus Altenhöner ist tief betroffen: „Der Tod der jungen Frau hat mich und meine Kolleg*innen sehr hart getroffen. Die Planungen und der Betrieb rund um das Impfzentrum erfordern sehr viel Energie. Diese konnte ich daraus ziehen, dass wir vielen Menschen mit der Impfung das Leben gerettet haben. Jetzt ist eine Person wegen einer Impfung gestorben. Das geht nicht spurlos an uns allen vorüber. Aber ich frage mich viel mehr, wie es den Angehörigen gehen muss. Ihnen gilt mein aufrichtiges Beileid“.

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