Wirtschaft

Analysten: Ölpreise werden nicht unter 60 Dollar pro Barrel fallen

Analysten zufolge werden sich die Ölpreise in den kommenden Monaten zwischen 60 bis 70 US-Dollar bewegen. Einen Einbruch unter 60 US-Dollar pro Barrel werde es nicht geben.
22.07.2021 15:00
Aktualisiert: 22.07.2021 15:06
Lesezeit: 1 min

Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent wird laut Analysten, die am Mittwoch von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass interviewt wurden, nicht unter 60 US-Dollar fallen.

Diese Analysten führen den jüngsten Preisverfall nicht auf die Entscheidung der OPEC+ zurück, die Produktionsquoten zu erhöhen, sondern auf die zunehmenden Befürchtungen, dass ein Anstieg der Covid-19-Fälle – insbesondere der Delta-Variante – eine wirtschaftliche Erholung und damit die Ölnachfrage zum Stillstand bringen wird. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent war am 19. Juli 2021 stark gefallen – nur einen Tag nachdem das OPEC+-Treffen vereinbart hatte, ab August 400.000 Barrel Öl pro Tag wieder in den Markt zu pumpen.

Brent ist am 19. Juli 2021 um mehr als sieben Prozent gefallen, hat sich aber seitdem erholt. Am 21. Juli 2021 stieg der Preis für Brent-Rohöl trotz des ungünstigen Lagerberichts der US-Energiebehörde EIA und des American Petroleum Institute (API), die über einen überraschenden Aufbau von Rohölbeständen in den USA berichteten.

Laut den von Tass interviewten Analysten wird Brent im Bereich von 60 bis 70 US-Dollar schwanken und wahrscheinlich nicht unter diese Schwelle fallen, da trotz der Delta-Variante weitere Lockdowns unwahrscheinlich sind.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Festkörperbatterien lassen auf sich warten – könnte die Halbfestkörper-Technologie zur Brückentechnologie der Energiespeicherung werden?

Die Batteriewirtschaft befindet sich derzeit in einer bemerkenswerten Übergangsphase. Während nahezu alle großen Hersteller langfristig...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft CISPA: Finanzieren deutsche Steuerzahler Chinas Cyberwissen?
27.06.2026

Ein deutsches Vorzeigezentrum für Cyber-Sicherheit gerät unter Druck. Die Handelsblatt-Recherche zu China-Kontakten am CISPA trifft einen...

DWN
Finanzen
Finanzen Reisekostenabrechnung: Unternehmen sparen am Hotel – und übersehen den eigentlichen Kostenblock
27.06.2026

Viele Unternehmen sparen sichtbar bei Geschäftsreisen – und verlieren Geld an unsichtbarer Stelle. Denn der eigentliche Kostenblock...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Zeekr 7X im Test: Würden Sie für diesen Chinesen Ihr deutsches Auto opfern?
27.06.2026

Der Zeekr 7X Privilege AWD ist kein höflicher Hinweis aus China, sondern eine Kampfansage an BMW, Mercedes, Porsche und Audi. Für 64.000...

DWN
Politik
Politik Brexit-Bilanz nach einem Jahrzehnt: Was vom großen Versprechen geblieben ist
27.06.2026

Der Brexit sollte Großbritannien mehr Kontrolle, Wohlstand und politische Freiheit bringen. Ein Jahrzehnt später prägen jedoch Streit,...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB warnt: Märkte unterschätzen Krieg, Schulden und Zinsrisiken
27.06.2026

Der jüngste Finanzstabilitätsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) ist mehr als eine routinemäßige Risikobeschreibung. Er zeigt,...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Schwarz-Gruppe macht Lidl zum Wachstumsriesen
27.06.2026

Lidl wächst, Kaufland expandiert, und die Schwarz-Gruppe baut ihre Macht in Europa weiter aus. Doch hinter den Milliardenumsätzen steckt...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Chiphersteller Micron und Intel unter Druck, da OpenAI Berichten zufolge IPO-Verzögerung erwägt
26.06.2026

Spannende Verschiebungen an der US-Börse: Was die jüngsten Marktbewegungen für Ihr Portfolio bedeuten könnten.

DWN
Panorama
Panorama Imperien abseits des Rasens: Das verdienen die WM-Stars als Unternehmer
26.06.2026

Die bestbezahlten Fußballer der Welt definieren Reichtum neu. Längst reicht das Einkommen aus ihren Profiverträgen nicht mehr aus –...