Deutschland

Umfrage: Linke nur noch bei sechs Prozent – scheitern die Roten an der Fünf-Prozent-Hürde?

Die Linke liegt einer Umfrage zufolge zwei Monate vor der Bundestagswahl bei sechs Prozent.
27.07.2021 09:56
Aktualisiert: 27.07.2021 09:56
Lesezeit: 1 min
Umfrage: Linke nur noch bei sechs Prozent – scheitern die Roten an der Fünf-Prozent-Hürde?
Janine Wissler (r), Spitzenkandidatin und Parteivorsitzende der Partei Die Linke, und Susanne Hennig-Wellsow, Parteivorsitzende der Partei Die Linke, geben beim Parteitag der Partei Die Linke eine Pressekonferenz. Bei dem zweitägigen Online-Parteitag will die Linke ihr Programm zur Bundestagswahl beschließen. (Foto: dpa) Foto: Kay Nietfeld

Die Union fällt zwei Monate vor der Bundestagswahl einer Umfrage zufolge in der Wählergunst zurück. CDU/CSU liegt demnach bei 27 Prozent und damit zwei Prozentpunkte unter dem Wert der Vorwoche, berichtete „Bild“ vorab unter Berufung auf den Wahltrend des Meinungsforschungsinstituts INSA. Die Grünen gaben demnach einen halben Punkt ab, die SPD gewann einen Punkt hinzu, womit beide nun bei 17,5 Prozent liegen. Die FDP stieg um einen Prozentpunkt auf 13 Prozent, die AfD um einen halben Punkt auf zwölf Prozent. Die Linke zeigte sich unverändert bei sechs Prozent.

„Bei drei von vier aktuell möglichen Konstellationen können Union, SPD, FDP und Grüne auf eine Regierungsbeteiligung hoffen“, sagte INSA-Chef Hermann Binkert der Zeitung. „Vor allem die Union, aber auch Grüne und SPD können sich noch Hoffnungen machen, die nächste Bundesregierung zu führen.“

Befragt wurden den Angaben zufolge vom 23. bis 26. Juli gut 2000 Bürger. Die Bundestagswahl ist am 26. September.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Während der Markt panikartig verkauft, setzt das "kluge Geld" fieberhaft Bitcoin-Druckmaschinen ein?

Der Markt hat kürzlich eine scharfe Korrektur durchlaufen, wobei sich Panik wie eine Seuche ausbreitete, als Verkäufer ihre...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Energiepreise unter Druck: KI-Rechenzentren treiben US-Strompreise in die Höhe
11.02.2026

Der Ausbau von KI-Rechenzentren treibt den Stromverbrauch in den USA nach oben und erhöht regional die Strompreise. Wie stark verändert...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Wirtschaft: Krisen kosten Deutschland fast 1.000 Milliarden Euro
11.02.2026

Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Zoll-Streit: Seit 2020 reiht sich eine Krise an die andere. Das kommt die deutsche Wirtschaft teuer zu...

DWN
Panorama
Panorama Allensbach-Studie: Weniger Rückhalt der Deutschen für Energiewende
11.02.2026

Fossile Energieträger wie Kohle und Gas sollen in Deutschland schrittweise durch erneuerbare Energien ersetzt werden - für mehr...

DWN
Politik
Politik Neuwahlen Ukraine: Selenskyj könnte Präsidentenwahl für 15. Mai ansetzen
11.02.2026

Die USA wollen ein schnelles Ende des Ukraine-Kriegs: Einem Bericht der Financial Times zufolge könnte Präsident Selenskyj die Flucht...

DWN
Politik
Politik Epstein Files: Von Adel bis Politik - das „Wer ist wer“ der Epstein-Akten
11.02.2026

Royals, Regierungsmitglieder und Diplomaten: Das Netzwerk des US-Multimillionärs und Sexualstraftäters Jeffrey Epstein umspannte die Welt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Polizeieinsatz in Grünheide: Tesla gegen IG Metall
11.02.2026

Wenige Wochen vor der Betriebsratswahl kommt es im Werk von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide zu einem Eklat. Damit spitzt sich der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stahlhütte HKM soll bleiben - aber starker Stellenabbau
11.02.2026

Salzgitter will die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) schon bald komplett übernehmen. Der größte Anteilseigner Thyssenkrupp Steel ist...

DWN
Finanzen
Finanzen Steuererklärung 2025: Wie Sie außergewöhnliche Belastungen richtig nutzen
11.02.2026

Die Steuererklärung bietet mehr Sparpotenzial, als viele vermuten. Wer außergewöhnliche Belastungen korrekt angibt, kann seine...