Deutschland

Homeoffice wird dritten Monat in Folge weniger genutzt

Der Anteil der Beschäftigten im Homeoffice ist einer Umfrage zufolge im August den dritten Monat in Folge gesunken.
27.08.2021 10:30
Aktualisiert: 27.08.2021 10:30
Lesezeit: 1 min
Homeoffice wird dritten Monat in Folge weniger genutzt
Eine Frau raucht im HomeOffice vor ihren PC-Monitoren eine Zigarette. (Foto: dpa) Foto: Axel Heimken

Der Anteil der Beschäftigten im Homeoffice ist einer Umfrage zufolge im August den dritten Monat in Folge gesunken. 23,8 Prozent arbeiteten zumindest teilweise von Zuhause aus, wie das Ifo-Institut am Freitag zu seiner Umfrage mitteilte. Im Juli waren es noch 25,5 Prozent, im Juni 28,4 Prozent und im Mai 31,0 Prozent. „Die Impfzahlen steigen, immer mehr Angestellte gehen wieder ins Büro“, erklärte Ifo-Experte Oliver Falck den Trend. Im August fiel der Rückgang allerdings weniger stark aus als in den Vormonaten. „Das deutet darauf hin, dass sich die Quote auf einem Niveau höher als vor Corona stabilisieren dürfte“, sagte Falck.

Ein Rückgang ist in allen Wirtschaftszweigen erkennbar. Bei den Dienstleistern sank die Quote im zu Ende gehenden Monat von 35,4 auf 33,4 Prozent, in der Industrie von 18,1 auf 16,4 Prozent, im Großhandel von 17,2 auf 15,8 Prozent, im Einzelhandel von 6,3 auf 5,3 Prozent und auf dem Bau von 6,3 auf 5,0 Prozent. Besonders stark ging der Homeoffice-Anteil bei den Pharmaherstellern zurück, und zwar von 35,8 auf 15,7 Prozent.

Allerdings wuchs der Homeoffice-Anteil in einigen Branchen gegen den Trend - etwa in der Chemie-Industrie, bei den Herstellern von Leder-, Holz – und Flechtwaren sowie bei Post- und Kurierdiensten und den Rundfunk-Veranstaltern.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kauflaune 2026: Hoffnung auf Rückenwind für den Einzelhandel
02.02.2026

Nach einem schwachen Jahr 2025 zeigt sich Hoffnung für den Einzelhandel: Die Kaufzurückhaltung der Verbraucher lockert sich leicht, und...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Spaß im Job: Muss Arbeit Freude bringen? Und kann das überhaupt langfristig gelingen?
02.02.2026

Arbeit nimmt einen großen Teil unseres Lebens ein – doch viele zählen nur die Tage bis zum Wochenende. Muss ein Job wirklich Spaß...

DWN
Panorama
Panorama Krebssterblichkeit in Deutschland sinkt bei Jüngeren und Mittleren
02.02.2026

In Deutschland sterben jüngere und mittelalte Menschen deutlich seltener an Krebs als noch vor 20 Jahren, zeigt eine aktuelle Auswertung...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Kurs aktuell: Nach Kurssturz unter 80.000 US-Dollar startet Bitcoin einen Stabilisierungsversuch
02.02.2026

Nach dem massiven Abverkauf am Wochenende und zum Start in den Montagshandel, versucht der Bitcoin-Kurs aktuell einen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen ADAC-Verkehrspräsident Hillebrand tritt nach Austrittswelle zurück
02.02.2026

Nach massiven Austritten von rund 60.000 Mitgliedern legt ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand sein Amt nieder. In einer Mitteilung...

DWN
Politik
Politik Schneller Recht bekommen: Reform für Verwaltungsgerichte geplant
02.02.2026

Bürger sollen künftig schneller zu einem Urteil kommen, wenn sie mit Ämtern streiten. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) kündigt...

DWN
Politik
Politik Israelische Medien: USA könnten Iran in Stunden oder Tagen angreifen
02.02.2026

Ein israelischer Medienbericht warnt vor einem unmittelbar bevorstehenden US-Angriff auf Iran. Militärische Vorbereitungen, europäische...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Eurozone: Industriestimmung hellt sich auf – Einkaufsmanagerindex steigt nach Neunmonatstief
02.02.2026

Zu Beginn des neuen Jahres zeigt die Industrie in der Eurozone eine leichte Stabilisierung. Ein zentraler Stimmungsindikator legte im...