Finanzen

Chemie-Aktien bringen etwas Farbe in schläfrigen Dax

Die Börsen haben heute Morgen überhaupt keine Dynamik. Nachmittags gibt es ein paar Konjunkturdaten.
02.09.2021 11:10
Aktualisiert: 02.09.2021 11:10
Lesezeit: 1 min
Chemie-Aktien bringen etwas Farbe in schläfrigen Dax
Covestro macht wieder von sich reden. (Foto: dpa)

Der deutsche Leitindex hat bis 11 Uhr 0,2 Prozent auf 15.859 Punkte gewonnen. Impulse, die den Märkten wieder einen Schub geben könnten, sucht man mit der Lupe. Diejenigen Aktie, die meisten auf sich aufmerksam machen, sind die Chemie- und Kunststoff-Papiere. So setzt sich Covestro mit einem Plus von 2,3 Prozent auf 56,44 Euro an die Spitze. Danach erreichte Merck einen Gewinn von 1,4 Prozent auf 205,70 Euro. In deren Sog kommt Bayer auf einen Zuwachs von 0,7 Prozent auf 47,60 Euro.

Der Fachdienst "Finanzen.net." hat zwei Umfragen unter Analysten über Covestro und Merck veröffentlicht, die beide in der Mehrheit raten, die Papiere zu kaufen. Bei Covestro halten fünf Kollegen für das Papier den Daumen nach oben. Zwei Fachleute sagen, dass die Börsianer die Kunststoff-Aktie halten sollen. Nur einer findet, dass man es verkaufen sollte. Das Kursziel liegt durchschnittlich bei 69,38 Euro. Bei Merck empfehlen fünf Experten die Aktie zum Kauf, während vier Fachleute glauben, dass man sie lieber halten sollte.

Um 14.30 Uhr MEZ veröffentlichen die US-Amerikaner die Erst- und Folgeanträge für die Arbeitslosenunterstützung. Außerdem geht es um die Warenhandelsbilanz.

Der Dax war gestern bereits ein Langeweiler. Der Index hat im Prinzip bei Werten um 15824 Punkten verharrt. Diejenige Aktie, die meisten zulegte, war Delivery Hero, das 6,2 Prozent auf 130,20 Euro gewann, gefolgt von Siemens Energy mit einem Plus von 2,1 Prozent auf 25,09 Euro und MTU mit einem Gewinn von 1,3 Prozent auf 196,95 Euro.

Doch gab es auch Verlierer. Die meisten Verluste fuhr Continental ein, das einen Rückgang um zwei Prozent auf 111,60 Euro hinnehmen musste. Danach lagen Vonovia (minus 1,5 Prozent auf 56,28 Euro) und BASF (minus 1,4 Prozent auf 64,65 Euro) auf den Plätzen.

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