Politik

Trump: Die USA werden in drei Jahren nicht mehr existieren

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump meint, dass die USA in drei Jahren nicht mehr existieren werden. Joe Biden hatte zuvor zugegeben, dass die USA die größte gesellschaftliche Spaltung seit dem Bürgerkrieg erleben.
17.09.2021 23:00
Aktualisiert: 17.09.2021 23:00
Lesezeit: 1 min
Trump: Die USA werden in drei Jahren nicht mehr existieren
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump. (Foto: dpa) Foto: Alex Brandon

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat in einem weitschweifigen Newsmax-Interview mit Sean Spicer prognostiziert, dass Amerika in drei Jahren aufhören wird zu existieren, berichtet „The Independent“. Als Trump diese Aussage traf, musste Spicer ihn abwürgen.

Im Detail hatte Trump gesagt: „Die Menschen in unserem Land lieben uns. Sie lieben unser Land. Und sie wollen, dass unser Land erfolgreich ist. Und unser Land ist wirklich den Berg runtergegangen in den letzten acht Monaten, wie es niemals jemand zuvor gesehen hat. Wenn ihr euch diese Wahlen anschaut, die vor uns liegen im Jahr 2022 und 2024 – wir haben kein Land mehr übrig. Die Wahlen waren manipuliert. Und wir werden kein Land mehr übrig haben in drei Jahren.“

Auf die Frage, ob er sich 2024 ein zweites Mal als Präsidentschaftskandidat aufstellen lassen will, hatte Trump zuvor geantwortet: „Ich werde das wahrscheinlich nicht kommentieren, aber ich sage Ihnen, ich denke, Sie werden sehr glücklich sein, Sean. Ich denke, Sie und viele andere Menschen, die unser Land lieben, werden sehr glücklich sein.“

Im Juli 2021 erschien in der Printausgabe der „Washington Post“ ein Cartoon, der auf die aktuelle Situation in den USA hinweist. Offenbar ist die Gesellschaft derart gespalten, dass die Post bereits warnend einen Bezug zum ehemaligen Jugoslawien herstellt. Die Post veröffentlichte die farblose Karte, während die gefärbte Karte auch auf „Crooks and Liars“ zu finden ist (HIER).

Der US-Geopolitiker George Friedman hatte bereits im November 2020 gesagt, dass die US-Gesellschaft tief gespalten sei (HIER). Im vergangenen Monat sagte Joe Biden laut „Fox News“: „Der dritte Grund, warum ich [für das Präsidentenamt] kandidierte, war, das Land zu vereinen. Nun, Leute, unser Land war noch nie so gespalten wie heute, noch nie so gespalten wie heute seit dem Bürgerkrieg.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Cartier Tank oder Santos – welche ist zeitloser?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht: Design-Kenner sehen in der klar reduzierten Tank das zeitlosere Statement, während die vielseitigere...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Debatte im Bundestag: Neuer Anlauf für umstrittene Widerspruchsregelung bei Organspenden
24.09.2026

Tausende schwerkranke Patienten warten dringend auf ein Spenderorgan wie eine Niere oder eine Leber. Um die Zahl der Transplantationen zu...

DWN
Politik
Politik Tiefe Gräben beim Staatsvertrauen: Wie die Bürger das politische System bewerten
24.09.2026

Während eine breite Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland nach wie vor auf die Qualität der Demokratie vertraut, offenbart eine neue...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Audi China-Modelle: Diese Elektroautos will Audi in Deutschland stoppen
24.09.2026

Audi entwickelt Elektroautos eigens für China, doch plötzlich stehen sie bei Händlern in Deutschland. Was wie ein Erfolg der eigenen...

DWN
Politik
Politik EuGH-Urteil zu Energiepreisen: Grundsatzentscheidung stärkt Rechte der Verbraucher und widerspricht dem BGH
24.09.2026

Jahrelang zu hohe Beträge für Wärme gezahlt? Nach einer Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofs verjähren...

DWN
Technologie
Technologie Rückgang bei Industrierobotern: Deutschland droht im weltweiten Wettlauf den Anschluss zu verlieren
24.09.2026

Trotz seiner führenden Rolle bei der industriellen Automatisierung in Europa gerät der Standort Deutschland im globalen Vergleich ins...

DWN
Politik
Politik Atempause beim Tanken vorbei? Spritpreise steigen wieder an
24.09.2026

Autofahrer müssen nach einer kurzen Verschnaufpause an den Zapfsäulen wieder mit höheren Ausgaben rechnen. Obwohl Benzin und Diesel im...

DWN
Technologie
Technologie Experten schlagen Alarm: Forderungen nach grundlegendem Umdenken bei KI-Konzernen
24.09.2026

Angesichts potenziell unkontrollierbarer Gefahren durch Künstliche Intelligenz dringen Fachleute auf neue Regeln für die führenden...

DWN
Politik
Politik Subventionen für Europas Industrie: Deutschland und Frankreich uneins bei EU-Förderregeln
24.09.2026

Um der teuren Energie sowie dem Druck aus China und den USA zu trotzen, fordert die europäische Industrie staatliche Hilfen. Während...