Finanzen

EZB: Wie die lockere Geldpolitik die Rente gefährdet

Die staatliche Rente hat nicht bloß ein Demografie-Problem. Niedrigzinsen und hohe Inflationsraten belasten zunehmend auch die gesetzliche Altersvorsorge. Dadurch geraten vor allem Junge unter Druck, der soziale Aufstieg scheint unmöglich.
20.09.2021 13:54
Lesezeit: 1 min
EZB: Wie die lockere Geldpolitik die Rente gefährdet
Die EZB sorgt mit ihrer Geldschwemme dafür, dass das Rentenproblem weiter verschärft wird. (Foto: iStock.com/urfinguss) Foto: urfinguss

Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen warnt bereits seit Jahren, dass die deutsche Rente durch eine alternde Bevölkerung gefährdet ist. „Heute finanzieren 100 Beitragszahler 51 Rentner. Im Jahre 2033 werden sie für 68 Rentner aufkommen müssen“, so der VWL-Professor. Indes dürfte die ultralockere Geldpolitik der EZB das Rentenproblem weiter verschärfen. Denn die Notenpresse wirkt indirekt auch auf die Geburtenraten, erklärt der VWL-Professor Gunther Schnabl.

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