Finanzen

Microsoft überholt Apple, wird wertvollster Börsenkonzern

An der Spitze der wertvollsten Börsenkonzerne der Welt gibt es einen Wechsel. Microsoft steht nun wieder vor Apple.
30.10.2021 10:38
Lesezeit: 1 min

Microsoft hat Konkurrent Apple die Krone als weltweit wertvollstes Unternehmen an der Börse abgenommen. Während der Software-Konzern mit seinen jüngsten Geschäftszahlen die Anleger überzeugt hatte, wurden die Titel des iPhone-Herstellers am Freitag nach einer enttäuschenden Bilanz abgestraft und fielen um 3,6 Prozent auf 147 Dollar. Damit lag der Börsenwert von Apple nur noch bei 2,41 Billionen Dollar.

Microsoft-Aktien sind hingegen so teuer wie nie zuvor und notierten am Freitag 0,7 Prozent im Plus bei 326,8 Dollar. Damit lag die Marktkapitalisierung mit 2,46 Billionen Dollar erstmals seit Mitte letzten Jahres wieder über der von Apple.

Die beiden Tech-Giganten liefern sich ein einsames Duell um den Spitzenplatz, seitdem Apple Microsoft im Jahr 2010 erstmals vom Thron gestoßen hat. Doch die aktuellen Lieferengpässe machen dem iPhone-Macher offenbar mehr zu schaffen als dem Konkurrenten. Im vierten Quartal verbuchte der Konzern deswegen einen Umsatzeinbruch und warnte, dass die Auswirkungen im wichtigen Weihnachtsgeschäft noch drastischer sein dürften.

"Im Vergleich zu weniger hardwareorientierten großen Tech-Kollegen ist Apple viel stärker von Unterbrechungen in der Lieferkette betroffen", sagte Sophie Lund-Yates, Aktienanalystin beim Vermögensverwalter Hargreaves Lansdown. Microsoft kann hingegen dank der durch die Corona-Pandemie verursachten Nachfrage nach seinen Cloud-basierten Diensten glänzen.

Microsoft-Aktien haben seit Jahresbeginn mehr als 45 Prozent zugelegt, Apple-Papiere kletterten im selben Zeitraum um 15 Prozent.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

 

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Technologie
Technologie Musks Flugauto: Tesla zeigt Sportwagen mit Raketendüsen
18.10.2026

Seit Jahren stellte Elon Musk ein Raketen-Auto in Aussicht - und der nun gezeigte Tesla Roadster kann dank Kaltgas-Düsen ein wenig...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Zeekr greift BMW und Mercedes an: Ex-BMW-Manager rechnet mit Europas Autobauern ab
18.10.2026

In chinesischen Autofabriken verschwinden die Menschen, Roboter übernehmen ihre Arbeit. Während BMW, Mercedes und Audi unter Kostendruck...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Entsorgungswirtschaft warnt: mehr Brände durch Batterien
18.10.2026

Immer mehr Alltagsgegenstände enthalten fest verbaute Batterien, die nicht jeder überhaupt erkennt. Im Müllauto oder der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Bald treffen die Giganten aufeinander: Die Wette auf Indien könnte lukrativer sein als die auf China
18.10.2026

Wenn nur zehn Prozent der Inder, die heute kein Auto besitzen, in den kommenden Jahrzehnten Eigentümer eines Neuwagens würden, sprächen...

DWN
Politik
Politik Regierungsbildung in Berlin: Das planen Linke, Grüne und SPD für die Hauptstadt
17.10.2026

"Mehr gemeinsam, mehr Berlin": Das Sondierungspapier von Linke, Grünen und SPD umfasst inklusive Anlagen etwa 30 Seiten. So wollen die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deal mit Nvidia: Bundesregierung plant Kooperation mit US-Chiphersteller
17.10.2026

Deutschland will die Lücke beim Einsatz künstlicher Intelligenz in der Industrie schließen. Viele deutsche KMU hinken bei der digitalen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stellenabbau in Deutschland: Angebot an Zeitarbeit schrumpft
17.10.2026

Früher war Zeitarbeit ein boomendes Geschäft: 2017 arbeiteten noch mehr als eine Million Deutsche als Zeitarbeiter. Heute kämpft...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ausweg aus russischen Rohstoffen? „Eine Alternative gibt es, aber sie könnte uns nicht gefallen“
17.10.2026

Wie Deutschland und viele weitere EU-Staaten will auch Estland seine Abhängigkeit von russischen Rohstoffen reduzieren oder sogar beenden....