Technologie

Studie: Vitamin D schützt gegen schwere Corona-Verläufe

Einer amerikanischen Studie zufolge hat Vitamin D einen immunisierenden Effekt gegen das Coronavirus.
28.11.2021 07:35
Lesezeit: 1 min

Einer von der US National Library of Medicine und National Institutes of Health veröffentlichten Studie zufolge senkt ein ausreichendes Maß an Vitamin D im Körper das Risiko schwerer Krankheitsverläufe oder Todesfälle durch das Coronavirus beträchtlich.

Im Rahmen der Studie wurden Daten von 88 Ländern untersucht, insbesondere das Verhältnis von Krankheitsfällen und Todesfällen. Eine zentrale Erkenntnis war, dass Länder, welche näher am Äquator liegen als andere, weniger Todesfälle aufweisen als die Vergleichsstaaten. Die geografische Lage von Ländern entlang der Längengrade bestimmt demnach zu 16 Prozent über die Höhe der Todeszahlen.

„Eine hochgradig signifikante, positive Korrelation zwischen geringeren Todesraten und der Nähe eines Landes zum Äquator wurde gefunden. (...) 16 Prozent der Variation zwischen verschiedenen Todesraten verschiedener Nationen wird von der Position auf dem Längengrad bestimmt. Es liegen Beweise für eine direkte Korrelation zwischen einer reduzierten Sterblichkeit und der Wirkung von Sonnenlicht vor“, schreiben die Studienautoren.

Vitamin D wird im menschlichen Körper durch Kontakt mit Sonnenlicht - genauer gesagt durch die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung - gebildet. Die UV-Strahlung ist umso intensiver, je näher am Äquator man sich befindet und folgerichtig sind auch Vitamin D-Defizite in Länder geringer anzurteffen, welche sich in der Nähe des Äquators befinden.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

DWN
Politik
Politik Geran-5: Wie die Ukraine auf Russlands schnelle Drohne reagiert
28.09.2026

Russlands schnelle Angriffsdrohnen stellen die ukrainische Luftverteidigung vor ein neues Problem. Während ältere Geran-5-Modelle...

DWN
Politik
Politik Europa schließt Fabriken und träumt von strategischer Autonomie
28.09.2026

Da es keine Antwort auf die heute und jetzt hohen Energiepreise gibt, zu denen auch die Politik der EU beigetragen hat, verkauft Ursula von...

DWN
Politik
Politik Verteidigungsfähigkeit: Bericht zu Verteidigungsbereitschaft der EU offenbart Lücken
28.09.2026

Signifikante Lücken bei der Luftverteidigung, bei Drohnen und bei Munitionsbeständen: Vor dem Treffen der europäischen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Milliardeninvestition richtet Hunderte Satelliten auf Putin
28.09.2026

Die finnische Satellitenfirma Iceye spielt bereits eine wichtige Rolle für die Ukraine und ihre Angriffe auf russische Ziele. Nun will das...

DWN
Politik
Politik Erneuerbare Energien: Solarstromproduktion übertrifft Vorjahreswert
28.09.2026

Bereits Ende September hat die Solarstromproduktion in Deutschland den Vorjahreswert übertroffen. Welche Faktoren zu diesem Rekord...

DWN
Finanzen
Finanzen Weltweite Schulden mit Gold tilgen? Dann müsste es 400.000 Dollar kosten
28.09.2026

Die Goldpreise erreichen 2026 Rekordstände. Doch was wäre, wenn Staaten ihre Schulden theoretisch mit ihren Goldreserven decken wollten?...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-China-Handelskonflikt: Expertin warnt vor 50 verlorenen Jahren
28.09.2026

Chinas Exportmaschine setzt Europas Industrie zunehmend unter Druck, und ausgerechnet Deutschland trifft der neue Wettbewerb besonders...

DWN
Politik
Politik Klima-Transformation: Das steckt hinter dem Umbau der Stahlindustrie
28.09.2026

Weg von Kohle, hin zu Wasserstoff: Die deutsche Stahlindustrie steckt Milliarden in die Produktion von grünen Stahl. Doch die...