Finanzen

Wegen neuer Erkenntnisse zu Omikron: Dax präsentiert sich vor Weihnachten etwas entspannter

Die Märkte zeigen wieder ein freundlicheres Gesicht. Gestern gab es zumindest ein dickes Plus.
23.12.2021 09:55
Aktualisiert: 23.12.2021 09:55
Lesezeit: 1 min
Wegen neuer Erkenntnisse zu Omikron: Dax präsentiert sich vor Weihnachten etwas entspannter
Nachmittags gibt es wieder wichtige Arbeitsmarktdaten aus den USA. (Foto: dpa)

Der deutsche Leitindex hat bis 10 Uhr 0,3 Prozent auf 15.643 Punkte gewonnen.

Grundsätzlich bleiben die Börsen angespannt, weil nach wie vor ein Lockdown über Deutschland schwebt. Doch gab es zwei aktuelle Nachrichten, die kurz vor Weihnachten den Anlegern doch etwas Entspannung ins Gesicht gebracht haben. Einige von ihnen sind jetzt optimistisch, dass die deutschen Märkte vielleicht doch freundlich in die Weihnachtsfeier-Tage gehen. „Einen Ausverkauf zum Jahresende gibt vielleicht nicht“, sagte ein Marktteilnehmer.

Experten glauben, dass die neue Virus-Variante Omikron zwar viel ansteckender als die anderen ist. Doch führe sie viel seltener ins Krankenhaus. Darüber hinaus hat das Nationale Statistik-Büro in den USA das endgültige Wirtschaftswachstum für das dritte Quartal bekannt gegeben – und die vorherige erste Schätzung sogar um 0,2 Prozentpunkte nach oben korrigiert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist sogar um 2,3 Prozent geklettert, meldeten nun die Statistiker.

Nachmittags regnet erneut ein Zahlengewitter auf die Börsianer nieder: Es geht um die Erst- und Folgeanträge für die Arbeitslosen-Versicherung, die von den Erwerbslosen in den USA in der vergangenen Woche eingereicht worden sind. Die Ökonomen rechnen mit 205.000 und mit 1,82 Millionen. In der Vorwoche hatten noch 206.000 und 1,85 Millionen in den Büchern gestanden. Besonders wichtig ist auch die Entwicklung des Verbraucher-Vertrauens in den USA. Die Fachleute gehen von einem Wert von 70,4 aus. Damit hätte sich das Niveau gegenüber der letzten Messung nicht verändert, sollten sie Recht behalten.

Gestern hat der deutsche Leitindex einen Gewinn von einem Prozent auf 15.594 Punkte erreicht. Diejenige Aktie, die am meisten zulegte, war Delivery Hero, das mit einem Plus von 7,4 Prozent auf 99,06 Euro regelrecht durch die Decke ging. Dahinter rangierten Airbus (plus vier Prozent auf 111 Euro) und Siemens Healthineers (plus 2,9 Prozent auf 64,94 Euro).

Darüber hinaus beklagten die Anleger Verlierer. An der Spitze der Tabelle lag RWE, das 0,3 Prozent auf 47,80 Euro einbüßte, gefolgt von Vonovia (minus 0,4 Prozent auf 47,63 Euro) und der Deutschen Börse (minus 0,3 Prozent auf 144,05 Euro).

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Welche Funktionen sind 2026 bei Trading-Plattformen wirklich wichtig?

Trading-Plattformen entwickeln sich rasant weiter. Im Jahr 2026 geht es längst nicht mehr nur darum, Wertpapiere oder andere...

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis-Entwicklung 2026: Jetzt Gold kaufen oder abwarten?
02.08.2026

Die Goldpreis-Entwicklung hat Anleger 2026 auf eine harte Probe gestellt. Nach einem Rekord im Januar fiel der Preis deutlich zurück. Nun...

DWN
Technologie
Technologie Cyber Resilience Act: Dieser Gratis-Test entlarvt die Sicherheitslücken von Unternehmen
02.08.2026

Viele Unternehmen wissen, dass der Cyber Resilience Act kommt. Doch nur wenige dürften ihre digitalen Produkte und internen Abläufe...

DWN
Finanzen
Finanzen Bilder verschenken: Eine Marketingstrategie für Künstler?
02.08.2026

Ein kleines Kunstwerk als Geschenk – eine charmante Geste oder ein strategischer Marketingtrick? Was zunächst nach Großzügigkeit...

DWN
Finanzen
Finanzen KI-Agenten außer Kontrolle: Unternehmen unterschätzen die wahre Rechnung
02.08.2026

KI-Agenten sollen selbstständig arbeiten, Entscheidungen treffen und Unternehmen produktiver machen. Doch während Manager vor allem auf...

DWN
Panorama
Panorama Warum die Welt besser ist, als viele denken: Zehn wenig bekannte Trends
02.08.2026

Kriege, Katastrophen und wirtschaftliche Krisen bestimmen die Nachrichten. Doch während die Schlagzeilen den Eindruck eines globalen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Algerien: Wenn ein Gebrauchtwagen teurer ist als ein Neuwagen
02.08.2026

Algerien will weniger abhängig von Öl und Gas werden und setzt auf eine eigene Autoindustrie. Nach Jahren des Mangels, explodierenden...

DWN
Finanzen
Finanzen Adieu Frankreich, adieu Deutschland: Wohin Europas Reiche ziehen
02.08.2026

Politische Unsicherheit, hohe Steuern: Das sind die wichtigsten Gründe, warum Reiche die zwei stärksten Länder Europas verlassen. Wohin...

DWN
Finanzen
Finanzen Neue Entwürfe für die Euro-Banknoten: Stimmen Sie für Ihren Favoriten ab!
01.08.2026

Die Europäische Zentralbank hat zehn Entwürfe für neue Euro-Banknoten vorgestellt. Bürger können bis zum 21. September über ihr...