Finanzen

„Everthing Bubble“: Weltwirtschaft am Abgrund – die Geldblase der US-Notenbank wird platzen

Die US-Notenbank Fed und die anderen Zentralbanken haben mit ihrer massiven Geldpolitik eine gigantische Geldblase geschaffen. Diese wird früher oder später platzen, um die Volkswirtschaften in den Abgrund zu reißen. Ein Top-Analyst warnt vor den schweren Folgen dieser anstehenden Entwicklung.
19.01.2022 14:10
Aktualisiert: 19.01.2022 14:10
Lesezeit: 2 min
„Everthing Bubble“: Weltwirtschaft am Abgrund – die Geldblase der US-Notenbank wird platzen
Wann wird die „Everything Bubble“ platzen? (Foto: Jim Tsutsui) Foto: Picasa

US-Analyst Peter Schiff trat kürzlich in der Rob Schmidt Show auf „Newsmax“ auf, um über die Entwicklung der US-

Wirtschaft zu sprechen. Schiff erklärt, wie die US-Notenbank Fed und die US-Regierung eine massive Blase geschaffen haben, warum sie letztendlich platzen wird und wie Sie Ihre Ersparnisse und Investitionen schützen können. Die erste Frage, die Schmidt stellte, war, wie die US-Notenbank Fed das Inflationsproblem lösen wird? Schiff sagte zuerst, dass die Fed die gesamte Welt belüge. Der Verbraucherpreisindex (CPI) misst den Preisanstieg nicht genau, so Schiff.

Der Analyst wörtlich: „Wenn wir einfach denselben CPI verwenden, den wir in den 70er und 80er Jahren verwendet haben, und die Zahlen von heute anwenden, würden wir für 2021 etwa 15 Prozent Inflation erhalten. Das letzte Jahr war also schlechter als jedes Jahr der 1970er, und es war schlimmer als 1980, als der CPI um 13,5 Prozent gestiegen ist. Das ist also die schlimmste Inflation, die wir je gesehen haben.“

Das sei nur die Spitze des Eisbergs, weil sich die Inflation vertiefen werde. „Die Fed hat das Problem geschaffen. Sie haben all dieses Geld gedruckt. Sie haben die Druckmaschinen während der Pandemie auf Hochtouren gebracht. Aber wir hatten ein noch größeres Problem. Die Regierung zwang die Menschen, während der Pandemie nicht mehr zu arbeiten. Die Leute waren also nicht im Einsatz. Sie produzierten keine Waren. Sie erbringen keine Dienstleistungen. Sie hätten weniger Geld ausgeben sollen, weil sie kein Geld verdienten. Die Regierung machte den Fehler, allen Stimulus-Geldern zu schicken, damit sie hinausgehen und Geld ausgeben konnten, um Produkte zu kaufen, die nicht einmal existierten, weil sie nicht geschaffen wurden. Deshalb haben wir einen Versorgungsengpass – weil alle Geld ausgeben, das die Fed gedruckt hat, und nicht Geld, das sie mit der Herstellung von Waren und der Erbringung von Dienstleistungen verdient haben. Es ist also ein Doppelschlag.“

Schiff weiter: „Wir leben in einer gigantischen Blase, und jetzt beginnen wir das zu sehen, weil die Preise wirklich zu steigen beginnen und es keine Möglichkeit gibt, diesen Prozess zu behindern. Und dann bricht alles zusammen. Denn schließlich wird dieses stagflationäre Umfeld, in dem wir uns befinden, das viel schlimmer sein wird als in den 1970er Jahren, (…) diese Blase zum Platzen bringen.“

Die „Everything Bubble“ („Alles-Blase“, Anm.d.Red.) wurde durch die außerordentlich niedrigen Zinssätze aufgeblasen, die durch die massive Gelddruckerei der Zentralbanken als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie verursacht wurden. Dies wirft die Frage auf, was passiert, wenn diese massive expansive Geldpolitik aufhört und die Zinsen zu steigen beginnen. Die Erfahrung der Vergangenheit deutet darauf hin, dass in diesem Fall die Blasen zu platzen beginnen und die Volkswirtschaften der Schwellenländer in ernsthafte Schwierigkeiten geraten werden, wenn Geld in die USA zurückgeführt wird. Das Platzen dieser Blase wird voraussichtlich verheerende Auswirkungen auf die Börsen und Volkswirtschaften der Welt haben.

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