Ratgeber
Anzeige

Callcenter auf den Philippinen - Die beste Outsourcing-Option für kleine und mittlere Unternehmen

Die Philippinen haben sich in den letzten zwanzig Jahren zum Weltmarktführer für Callcenter-Outsourcing entwickelt. Sechzig Prozent der Aufträge stammen von US-amerikanischen Unternehmen, darunter einige der größten und bekanntesten Marken der Welt wie etwa Amazon, Google, Nike und American Express. Die multinationalen Konzerne vertrauen seit Jahren ihren Kundenservice sowie Technik- und Backoffice-Support philippinischen Unternehmen an, die auf die Auslagerung von Geschäftsprozessen spezialisiert sind. Die BPO-Firmen (Business Process Outsourcing) sind insbesondere Spezialisten für den Omnichannel-Support.
21.03.2022 13:07
Lesezeit: 1 min

Dieser Text stammt aus der Zusammenarbeit mit einem Gastautor:

„Zum globalen Erfolg der philippinischen Callcenter tragen viele Faktoren bei”, sagt Ralf Ellspermann, CEO von PITON-Global, einem der führenden Callcenter der Philippinen. „Ausschlaggebend sind die ausgezeichneten Englischkenntnisse der hiesigen Callcenter-Mitarbeiter. Da über 97 Prozent der philippinischen Bevölkerung Englisch fließend beherrschen und sich sprachlich ähnlich wie US-Amerikaner ausdrücken, bieten die örtlichen Callcenter einen hervorragenden Kundendienst.”

Auch kulturell teilen die Philippinen und die Vereinigten Staaten einige Besonderheiten, denn das asiatische Land war fast 50 Jahre amerikanische Kolonie. „Für das Outsourcing von Serviceleistungen ist die kulturelle Nähe ein entscheidendes Argument – insbesondere für amerikanische Firmen, die ihren Kunden eine einheitliche und hochwertige Erfahrung mit ihrem Service anbieten möchten”, sagt Ellspermann.

Hochqualifizierte Arbeitskräfte sind ein weiterer Grund für den Erfolg der philippinischen Callcenter. Die BPO-Industrie trug nachweislich zur Weiterentwicklung und Professionalisierung der Hochschulausbildung überall auf den Philippinen bei. Callcenter bieten hochbezahlte Absolventen-Jobs an und sind so attraktiv für gut ausgebildete, motivierte Fachkräfte.

Da die Unternehmensprozesse US-basierter Firmen und philippinischer BPO-Anbieter ähnlich ausgerichtet sind, lassen sich durch Outsourcing Synergien erzielen. Callcenter-Programme für US-Kunden werden typischerweise erfolgreichen amerikanischen Unternehmen nachempfunden, die bereits BPO-Services auf den Philippinen nutzen, darunter Facebook und Google. Auf diese Weise profitieren Callcenter-Agenten von ihren bereits gesammelten Erfahrungen und Qualifikationen. Außerdem werden eine reibungslose Kundenerfahrung sichergestellt und Kennzahlen-Reports zuverlässig erbracht.

Signifikant niedrigere Kosten sind ein weiteres Argument für philippinische Callcenter. Mit dem Outsourcing des Kundenservice kann im Gegensatz zu Anbietern im Inland durchschnittlich die Hälfte der Kosten eingespart werden. Gleichzeitig bieten Kundencenter auf den Philippinen hochgradig flexibles Personal. „Philippinische Callcenter garantieren einen hohen Return of Investment ohne Qualitäts- oder Leistungsverlust, vorausgesetzt, man wählt einen Premium-Anbieter”, sagt Ellspermann.

Die philippinische Regierung unterstützt das Kundenservice-Outsourcing aktiv, sowohl auf lokaler als auch auf nationaler Ebene. Die BPO-Industrie auf den Philippinen ist der primäre Exportsektor des Landes und ein bedeutender Wirtschaftszweig. Neben günstigen politischen Rahmenbedingungen erhalten Callcenter zusätzlich Vergünstigungen für die Einstellung von Universitätsabsolventen, unter anderem Subventionen für die Schaffung von Arbeitsplätzen und zeitweise Befreiungen von der Steuerpflicht.

Auch in den kommenden Jahren wird die philippinische Callcenter-Industrie weiter wachsen. „Die hochwertige Arbeitsleistung der Beschäftigten und die Anreize, die die Politik geschaffen hat, haben die Callcenter zum führenden Industriezweig und zur ersten Wahl für Unternehmen jeder Größe überall auf der Welt gemacht”, sagt Ellspermann abschließend.

Quelle: unsplash


DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: US-Börsenindizes treten auf der Stelle: Starke Beschäftigungsdaten dämpfen Zinssenkungserwartungen
11.02.2026

Die US-Börsenindizes beendeten den Handelstag am Mittwoch mit minimalen Veränderungen, da ein stärker als erwartet ausgefallener...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stromausfall oder Blackout: Deutsche Firmen sind schlecht auf einen Ernstfall vorbereitet
11.02.2026

Trotz einer verschärften Sicherheitslage ist die deutsche Wirtschaft nur unzureichend gegen hybride Bedrohungen wie Cyberangriffe oder...

DWN
Politik
Politik Europas Verhandlungskurs auf dem Prüfstand: Russlands Finanzlage im Ukrainekrieg unter Druck
11.02.2026

Russlands wirtschaftliche Grenzen im Ukrainekrieg treten immer deutlicher hervor, während Europa über Gespräche mit dem Kreml nachdenkt....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Energiepreise unter Druck: KI-Rechenzentren treiben US-Strompreise in die Höhe
11.02.2026

Der Ausbau von KI-Rechenzentren treibt den Stromverbrauch in den USA nach oben und erhöht regional die Strompreise. Wie stark verändert...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Wirtschaft: Krisen kosten Deutschland fast 1.000 Milliarden Euro
11.02.2026

Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Zoll-Streit: Seit 2020 reiht sich eine Krise an die andere. Das kommt die deutsche Wirtschaft teuer zu...

DWN
Panorama
Panorama Allensbach-Studie: Weniger Rückhalt der Deutschen für Energiewende
11.02.2026

Fossile Energieträger wie Kohle und Gas sollen in Deutschland schrittweise durch erneuerbare Energien ersetzt werden - für mehr...

DWN
Politik
Politik Neuwahlen Ukraine: Selenskyj könnte Präsidentenwahl für 15. Mai ansetzen
11.02.2026

Die USA wollen ein schnelles Ende des Ukraine-Kriegs: Einem Bericht der Financial Times zufolge könnte Präsident Selenskyj die Flucht...

DWN
Politik
Politik Epstein Files: Von Adel bis Politik - das „Wer ist wer“ der Epstein-Akten
11.02.2026

Royals, Regierungsmitglieder und Diplomaten: Das Netzwerk des US-Multimillionärs und Sexualstraftäters Jeffrey Epstein umspannte die Welt...