Deutschland

DWN-KOMMENTAR Cüneyt Yilmaz: Botschafter Melnyk ist erfolgreicher als die besten Komiker Deutschlands

Die Deutschen sind ein unfaires Volk. Unfair sind sie auch im Umgang mit dem ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk. Dabei ist der feinfühlige Ausnahmediplomat in mindestens einer Kategorie erfolgreicher als die berühmtesten Komiker Deutschlands.
18.04.2022 20:54
Aktualisiert: 18.04.2022 20:54
Lesezeit: 1 min
DWN-KOMMENTAR Cüneyt Yilmaz: Botschafter Melnyk ist erfolgreicher als die besten Komiker Deutschlands
Andrij Melnyk, Botschafter der Ukraine, steht neben einem LKW mit Hilfsgütern für die Ukraine. (Foto: dpa) Foto: Fabian Sommer

Man kann über den ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk denken, was immer man will. Doch die Wahrheit ist:

Melnyk hat sich innerhalb kürzester Zeit von einem unbekannten Diplomaten zum Social Media-Hipster hochgearbeitet. Er dokumentiert auch regelmäßig seinen Zuwachs an Twitter-Followern.

Mittlerweile hat er 105.571 Follower (Stand: 18. April 2022, 22.00 Uhr).

Zum Vergleich:

Der Komiker Dieter Hallervorden hat nur 16.669 Follower.

Der Komiker Ingo Appelt hat nur 6.818 Follower.

Der Komiker Kaya Yanar hat nur 22.588 Follower.

Der Komiker Hape Kerkeling hat nur 14.705 Follower.

Wenn man all die Follower dieser vier deutschen Ausnahme-Komiker zusammenzählt, kommen diese „fantastischen Vier“ nicht heran an die Follower-Anzahl von Melnyk. Melnyk übertrifft alle Komiker auf einmal.

Er ist in dieser Kategorie erfolgreicher als die berühmtesten Komiker Deutschlands.

Und dafür hat er in Deutschland eigentlich auch sehr viel Anerkennung – und bitte keine Anfeindungen – verdient.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte im Überblick: Ölpreis steigt auf 91 Dollar, während Trump erklärt, der Iran werde für US-Todesopfer „um ein Vielfaches zahlen“
20.07.2026

Welche Faktoren die Wall Street heute in Atem hielten und wo Anleger jetzt genau hinschauen sollten.

DWN
Technologie
Technologie Atem-Biometrie: Wird unser Atem bald zum neuen Passwort?
20.07.2026

Passwörter lassen sich ändern, ein Atemmuster nicht. Forscher wollen Menschen künftig daran erkennen, wie sie ein- und ausatmen, und...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Median-Entgelt: Einkommen steigen, doch die Lohnlücke besteht weiter
20.07.2026

Mehr Geld auf dem Gehaltszettel, sinkende Unterschiede zwischen Frauen und Männern und deutliche regionale Abweichungen: Die aktuellen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Yuan in Afrika: Wie Peking den Kontinent an sein Finanzsystem bindet
20.07.2026

Der Dollar dominiert die Weltwirtschaft, doch in Afrika baut China längst eine alternative Zahlungsroute für den Yuan auf. Was Handel und...

DWN
Finanzen
Finanzen Rheinmetall-Aktie stabilisiert sich nach Rückschlag: Aufträge stützen, Analysten bleiben vorsichtiger
20.07.2026

Die Rheinmetall-Aktie ist nach einem turbulenten Juni mit leichten Gewinnen in die neue Börsenwoche gestartet. Neue Aufträge und volle...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kodano: Polnischer Optikriese nimmt Deutschland ins Visier
20.07.2026

Mehr Filialen, künstliche Intelligenz und Gespräche über gleich drei mögliche Übernahmen: Der polnische Optikkonzern Kodano wächst...

DWN
Politik
Politik Analyse: Wenn Putin verzweifelt, müssen wir seine Reaktion wirklich fürchten
20.07.2026

Der Druck auf Russland wächst militärisch und wirtschaftlich. Die Verluste an der Front sind enorm, die Wirtschaft ächzt unter dem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen AliExpress: EU verhängt Rekordstrafe gegen chinesischen Online-Marktplatz
20.07.2026

Gefälschte Markenartikel, unsicheres Spielzeug und fragwürdige Kosmetik beschäftigen Europas Behörden seit Jahren. Nun setzt die EU mit...