Technologie

Telekom: Der Telekommunikationsanbieter drückt aufs Tempo

Die Deutsche Telekom AG baut ihr Mobilfunkangebot weiter aus, um Unternehmen wie auch Privatkunden einen besseren Service anbieten zu können.
15.07.2022 12:16
Lesezeit: 1 min

Die Deutsche Telekom AG mit Sitz in Bonn baut ihr Mobilfunkangebot weiter aus. Allein in den vergangenen sieben Wochen kamen bundesweit 855 neue Standorte hinzu. Dabei wurden an 123 Standorten neue 5G-Kapazitäten geschaffen, weitere 194 LTE-Standorte neu gebaut und zusätzliche LTE-Kapazitäten an 538 Standorten bereitgestellt. Zudem funken auf der schnellen 3,6 GHz-Frequenz bundesweit über 2000 5G-Standorte.

Zur Erklärung: 5G ist ein Mobilfunkstandard, der seit 2019 zunehmend an Bedeutung gewinnt und auf den bestehenden LTE (Long Term Evolution) aufbaut. Dabei zielt 5G auf höhere Datenraten, verbesserte Kapazitäten und ein intelligentes Netz ab.

So eröffnen sich vor allem für Unternehmen neue Möglichkeiten bei der Digitalisierung: 5G kann beispielsweise die Vernetzung innerhalb und zwischen Firmen verbessern oder die Anlagensteuerung mittels Maschine-zu-Maschine-Kommunikation neu gestalten, während es für die normalen Verbraucher in erster Linie einfach ein deutlich schnelleres mobiles Netz bedeutet.

„Mittlerweile ist der 5G-Empfang im Telekom-Netz fast schon die Regel,“ sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. Bereits heute können 92 Prozent der Haushalte auf das 5G-Netz der Telekom zugreifen, während die Hausabdeckung bei LTE bei 99 Prozent liegt.

„Wir drücken beim Mobilfunk-Ausbau weiter aufs Tempo“, so Goldenits. „Aktuell funken über 100.000 Antennen an mehr als 34.000 Standorten im Netz der Telekom. Jährlich kommen mehr als 1500 neue Standorte hinzu, besonders im Bereich der Autobahnen und Bahnstrecken.“

Bis 2025 will der Anbieter von Mobilfunk, TV, Internet, Festnetz und Smartphone so weit sein, dass 99 Prozent der Haushalte in seinem 5G-Netz surfen können.Im Jahr 2021 erzielte das Unternehmen einen weltweiten Umsatz von fast 109 Milliarden Euro, den Großteil davon in den USA durch das Tochterunternehmen T-Mobile. Die Mitarbeiterzahl lag bei 217.000 Beschäftigten.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: US-Aktien erholen sich von frühen Verlusten angesichts neuen KI-Optimismus
28.05.2026

Ein holpriger Handelsauftakt hielt die Investoren in Atem – erfahren Sie, was letztlich für die überraschende Kehrtwende an den...

DWN
Politik
Politik Russische Marine in der Ostsee: Bundeswehr schickt Aufklärer "Oste" in den Einsatz
28.05.2026

Zwischen Fehmarn und Rostock nimmt die Aktivität der russischen Marine weiter zu. Jetzt hat die Bundeswehr offenbar das Aufklärungsschiff...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Klinik-Proteste gegen Sparpläne: Verdi warnt vor Folgen für Patienten
28.05.2026

Die geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen stoßen bei Klinikbeschäftigten auf massiven Widerstand. Die Gewerkschaft Verdi warnt...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Renten-Kluft im Osten: BSW prangert "skandalösen Rückstand" an
28.05.2026

Auch mehr als dreieinhalb Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung bleibt die Schere bei den Alterseinkommen weit geöffnet: Senioren in...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft China-Abhängigkeit wird zur Falle für Europas Industrie
28.05.2026

Europa will sich von China lösen und merkt nun, wie tief die eigene Industrie längst verstrickt ist. Brüssel setzt auf Härte, doch...

DWN
Politik
Politik Reiche in China: Wirtschaftsministerin wirbt für engere Zusammenarbeit
28.05.2026

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche setzt bei ihrem China-Besuch auf engere wirtschaftliche und politische Beziehungen. Angesichts...

DWN
Politik
Politik Persischer Golf unter Spannung: Waffenruhe gerät zunehmend ins Wanken
28.05.2026

Trotz laufender Gespräche über ein mögliches Kriegsende zwischen den USA und dem Iran wächst nach neuen Angriffen am Persischen Golf...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mehr Geld für den Aufsichtsrat: Deutsche Bank verteidigt Gehaltserhöhungen
28.05.2026

Bei der ersten Präsenz-Hauptversammlung seit 2019 sieht sich die Deutsche Bank mit Protesten und scharfer Kritik von Aktionärsvertretern...