Unternehmen

Maritim Hotels: Crowdfunding im großen Stil

Die deutsche Hotelkette startet morgen mit einem international tätigen Partner eine Crowdfunding-Aktion.
01.08.2022 15:40
Lesezeit: 1 min

Neue Wege in der Finanzierung: Die größte inhabergeführte deutsche Hotelkette Maritim Hotelgesellschaft startet morgen mit dem international tätigen Partner Invesdor eine Crowdfunding-Aktion für das zukünftige Maritim Hotel Amsterdam.

Invesdor ist eine der größten Investment- und Finanzierungsplattformen Europas und hat bereits 500 Projekte betreut und rund 320 Millionen Euro in europäische Unternehmen investiert.

Beim aktuellen Projekt mit Maritim sollen sechs Millionen Euro zusammenkommen. Investieren kann jeder Interessent mit einem minimalen Betrag von 500 und einem maximalen Betrag von 25.000 Euro.

„Das eingesammelte Kapital wird für den Bau und Innenausbau des neuen Maritim Hotels in der niederländischen Stadt Amsterdam genutzt“, erklärt Martin Friedrich, Chief Financial Officer (CF0). Und weist darauf hin, dass das Maritim-Nachrangdarlehen durch die überdurchschnittlich hohe Verzinsung attraktiv sei und zugleich die Möglichkeit biete, ein Teil der Maritim-Reisewelt zu werden. Nachrangige Darlehen sind Finanzinstrumente, die bei der Insolvenz eines Unternehmens hinter anderen Forderungen zurücktreten.

Die Laufzeit dieses Darlehens beläuft sich auf fünf Jahre mit einer jährlichen Verzinsung von Prozent. Anstatt einer jährlichen Zinsausschüttung können Investoren auch Maritim-Wertgutscheine erhalten, mit einer noch höheren Rendite von 7,5 Prozent. Allerdings aufgepasst: Der Erwerb dieses Finanzinstruments kann auch zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Die Invesdor Group ist in Skandinavien, Finnland, Deutschland und Österreich aktiv und bietet Finanzierungslösungen für Unternehmen an. Die Investoren können europaweit in Unternehmen investieren und aus einer Vielzahl von Anlagemöglichkeiten – von festverzinslichen Kreditforderungen bis hin zu Eigenkapitalinvestments – wählen.

Die Maritim Hotelgesellschaft mit Sitz in Bad Salzuflen betreibt allein in Deutschland 25 Hotels und ist auch in Ägypten, Albanien, Bulgarien, China, Malta, in den Niederlanden und auf Mauritius mit ihren Häusern vertreten.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Wandel im Vaping-Markt: Nachhaltigkeit und Kostendruck treiben Wechsel zu Mehrwegsystemen

Der Markt für E-Zigaretten durchlebt eine tiefgreifende Transformation. Lange Zeit galten Einweg-Vapes, popularisiert durch Marken wie Elf...

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

 

DWN
Finanzen
Finanzen MiCA-Regeln greifen: Warum Krypto-Anleger ihre Börse jetzt überprüfen sollten
30.07.2026

Seit dem 1. Juli gelten in der EU deutlich strengere Regeln für Krypto-Dienstleister. Wer europäischen Kunden Kryptohandel, Verwahrung...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bahn macht wieder Gewinn: Doch das Chaos bleibt
30.07.2026

Die Deutsche Bahn erzielt wieder einen Gewinn – doch der Erfolg täuscht über die größten Baustellen des Konzerns hinweg. Marode...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Analyse: Der Aktiencrash in Russland spiegelt die desolate Wirtschaftslage wider
30.07.2026

Während die Aktienkurse in weiten Teilen der Welt während des russischen Krieges gegen die Ukraine stark gestiegen sind, hat sich in...

DWN
Finanzen
Finanzen Adidas-Aktie: Ergebnis enttäuscht
30.07.2026

Die Adidas-Aktie gerät nach den Quartalszahlen massiv unter Druck, obwohl der Sportartikelhersteller seine Umsatzprognose anhebt. Höhere...

DWN
Politik
Politik Analyse: Ukraine bereit mit Superwaffe – kann den Kreml treffen
30.07.2026

Die Ukraine steht offenbar kurz vor der Fertigstellung einer eigenen ballistischen Langstreckenrakete. Die FP-9 könnte Moskau und andere...

DWN
Finanzen
Finanzen Shell-Aktie profitiert von hohen Öl- und Gaspreisen
30.07.2026

Der Iran-Krieg treibt die Energiepreise und beschert Shell Milliardenprofite. Die Shell-Aktie profitiert vom Boom – doch Anleger müssen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Wirtschaft wächst trotz Iran-Krieg
30.07.2026

Die deutsche Wirtschaft trotzt dem Iran-Krieg. Doch der erhoffte kräftige Aufschwung lässt weiter auf sich warten. Immerhin gibt es erste...

DWN
Unternehmen
Unternehmen BMW-Gewinn bricht um mehr als ein Drittel ein
30.07.2026

Vor allem China belastet die Münchner. Die Zahlen für das zweite Quartal zeigen, warum der Autobauer Tausende Jobs abbauen will. Der neue...