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Supermarkt überwacht Kunden mit Satelliten-Fotos

Lesezeit: 1 min
03.03.2014 00:11
Der Einzelhändler Lowe´s setzt auf die Analyse von Satellitenbildern, um seinen Profit zu steigern. Das Unternehmen kann so betriebsame Tage vorhersagen und die Größe seiner Belegschaft anpassen. Dadurch spart Lowe´s Personalkosten ein und steigert zugleich die Verkäufe.

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Die amerikanische Einzelhandelskette Lowe´s setzt auf Satelliten, um sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Durch die Analyse von Satellitenbildern erhofft sich das Unternehmen eine Optimierung seines Geschäfts. So will das Unternehmen die Größe seiner Belegschaft schnellstmöglich anpassen und dadurch Personalkosten sparen.

Der Heimwerker-Vertrieb Lowe´s, vergleichbar mit dem deutschen OBI, vertraut auf die Auswertung von Satellitenfotos zur Profitsteigerung. Dazu analysiert das Unternehmen Weltraum-Fotos seiner 1.900 Filialen und untersucht dabei das Verkehrsaufkommen. Besonderes Augenmerk legt Lowe´s dabei auf die Auslastung der Parkplätze.

An Tagen mit geringem Verkehrsaufkommen kann das Unternehmen so schneller reagieren und unnötiges Dienstleistungspersonal nach Hause schicken. An besonders betriebsamen Tagen hingegen werden automatisch mehr Mitarbeiter in die Filialen beordert, um die Kunden optimal bedienen zu können.

Das Unternehmen behauptet, die Analyse der Satellitenfotos habe bereits zur Umsatzsteigerung beigetragen. So hat sich die Zahl der Besucher, die tatsächlich etwas kaufen, um 1 Prozent erhöht. Die Gesamtverkäufe stiegen um 3,9 Prozent.

Die Quote von abgeschlossenen Verkäufen zu Personalkosten habe sich ebenfalls um 2 Prozent erhöht, so Lowe´s. Im letzten Quartal steigerte das Unternehmen seinen Profit um 6,3 Prozent auf 306 Millionen Dollar.


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