Politik

Kein Vertrauen in Moskau: Kredit-Versicherungen werden teurer

Lesezeit: 1 min
12.03.2014 11:02
Russische Kreditausfallversicherungen sind am Mittwoch deutlich gestiegen. Auch die Aktien in Moskau fallen. Der Rubel bleibt dagegen stabil.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die möglichen westlichen Sanktionen gegen Russland haben die Kosten für die Versicherung russischer Kredite gegen Zahlungsausfall am Mittwoch in die Höhe getrieben. Die Absicherung eines zehn Millionen Dollar schweren Pakets russischer Anleihen gegen Zahlungsausfall verteuerte sich um 11.000 auf 248.000 Dollar, teilte der Datenanbieter Markit mit. Das sei der höchste Stand seit Juni 2012.

Parallel dazu trennten sich weitere Anleger von russischen Aktien. Die Leitindizes der Moskauer Börse rutschten zweitweise um jeweils mehr als zwei Prozent ab. Auch Anleihen des Landes warfen Investoren aus ihren Depots. Der Kurs des bis 2043 laufenden Dollar-Bonds fiel auf bis zu 94,26 Punkte, den tiefsten Stand seit der Ausgabe der Papiere im vergangenen September. "Sanktionen werden den Abfluss von Kapital noch beschleunigen", betonte Analyst Michael Kusmin von Investcafe.

Der Rubel blieb dagegen sowohl zum Dollar als auch zum Euro stabil. Offenbar scheuten Investoren Wetten auf fallende Kurse, schrieben die Experten von VTB Capital in einem Kommentar. Schließlich wolle die russische Notenbank die Währung über Interventionen stützen.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Russische Taktiken und die europäische Sicherheitslandschaft: Norwegen im Fokus
25.05.2024

Tor Ivar Strømmen gilt als einer der angesehensten Militärwissenschaftler Norwegens. Kurz nach der Entdeckung der Lecks in der Nord...

DWN
Finanzen
Finanzen Fußball-EM 2024: Gemeinsam gucken und Steuer sparen - für Teamgeist und Motivation
25.05.2024

Sie wollen in der Firma den Teamgeist stärken und eine größere Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen schaffen? Laden...

DWN
Finanzen
Finanzen Neues Recht für große Unternehmen: EU-Staaten beschließen Lieferkettengesetz
25.05.2024

Es wurde erbittert bekämpft, teilweise mit substanziellem Erfolg. Doch es bleibt dabei. Europa bekommt ein Lieferkettengesetz. Große...

DWN
Finanzen
Finanzen Freibeträge im Überblick: Steuern sparen leicht gemacht
25.05.2024

Freibeträge bieten dem Steuerbürger eine attraktive Möglichkeit, seine Steuerlast legal zu mindern. Erfahren Sie hier, wie Sie diese...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft DWN-Kommentar: Wie Russland den Westen in der Ostsee testet - und China uns im Zollstreit
24.05.2024

Liebe Leserinnen und Leser, jede Woche gibt es ein Thema, das uns in der DWN-Redaktion besonders beschäftigt und das wir oft auch...

DWN
Politik
Politik Hessen will Ukrainisch an Schulen als zweite Fremdsprache einführen
24.05.2024

Manchen jungen Ukrainern fehlt in Hessen die zweite Fremdsprache für die gymnasiale Oberstufe. Sie müssen vorerst aufs Abitur verzichten....

DWN
Technologie
Technologie „Mission KI“: Deutschlands Initiative für Künstliche Intelligenz und Datenökonomie
24.05.2024

„Mission KI“ heißt die nationale Initiative zur Stärkung der KI- und Datenökonomie in Deutschland. Gemeinsam mit Acatech und dem...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Deutsche Wirtschaft zu Jahresbeginn leicht gewachsen
24.05.2024

Keine große Überraschung, aber erste Anzeichen für Zuversicht: Das Statistische Bundesamt meldet erste Anzeichen für einen...