Unternehmen

Roche will weiter in Forschung und Entwicklung investieren

Der Schweizer Arzneimittelhersteller Roche setzt weiter auf Forschung und Entwicklung. Roche erreichte einen Rekordumsatz von 62,8 Milliarden Schweizer Franken.
15.09.2022 15:25
Lesezeit: 1 min

Akquisitionen in der Pharma- und Biotech-Branche sind nach den Worten des Chefs der Roche-Pharmasparte wieder zu halbwegs vernünftigen Preisen möglich. „Es sind kein Schnäppchen“, sagte Bill Anderson am Montag bei einer Investorenveranstaltung des Basler Arzneimittelherstellers in London. „Aber wir sind in der Lage, Transaktionen zu einem vernünftigen Preis zu finden und Partnerschaften abzuschließen und das tun wir auch.“

Roche will in Forschung und Entwicklung investieren

Vergangenes Jahr hätten die Preise dagegen verrückt gespielt und Roche habe sich deswegen mit Zukäufen zurückgehalten, erklärte Anderson. Lediglich zwei Deals zum Erwerb neuer Wirkstoffe (New Molecular Entity, NME) seien 2021 abgeschlossen worden, verglichen mit neun im Jahr davor und acht im Jahr 2019. Im laufenden Jahr seien es bislang fünf Transaktionen. „Wir sind also wieder ziemlich genau auf dem Weg zu unserem historischen Durchschnitt“, sagte der Manager.

Anderson bekräftigte, dass Roche weiterhin stark in Forschung und Entwicklung (F&E) investieren werde. Im vergangenen Jahr flossen zwölf Milliarden Franken oder rund ein Viertel des Spartenumsatzes in die Entwicklung neuer Medikamente. Der Verkauf von Arzneimitteln trug vergangenes Jahr nahezu drei Viertel zum Roche-Konzernumsatz von 62,8 Milliarden Franken bei, den Rest steuerte die Diagnostiksparte bei.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt

 

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft US-Boykott: Wie Dänen amerikanische Produkte aus dem Einkauf verbannen
22.01.2026

Der politische Streit um Grönland erreicht den Alltag der Verbraucher. In Dänemark meiden viele gezielt US-Produkte, unterstützt von...

DWN
Politik
Politik US-Präsident Trump gründet Friedensrat: Wer teilnimmt und wer ablehnt
22.01.2026

Trumps neuer "Friedensrat" sorgt international für Diskussionen. Während Ägypten, Albanien und Argentinien sofort zusagen, halten...

DWN
Politik
Politik Europa, die digitale Kolonie: Fünf Risiken im Umgang mit Trump
22.01.2026

Donald Trumps Umgang mit Europa sorgt für Alarm: Nach Zolldrohungen und dem Grönland-Konflikt wirkt die EU machtlos. Berlin und Brüssel...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Spielwarenhändler Rofu insolvent: So geht es jetzt für Kunden und Mitarbeiter weiter
22.01.2026

Der Spielwarenhändler Rofu steht plötzlich im Fokus einer drastischen Entwicklung: Nach Problemen im Geschäft rutscht das...

DWN
Immobilien
Immobilien Immobilienmarkt im Schockzustand: Zinswende, Preisverfall, Baukrise – wie geht es 2026 weiter?
22.01.2026

Auf dem Immobilienmarkt setzt nach dem Zinsschock und einem Preissturz im Jahr 2025 eine zarte Gegenbewegung ein – aber mit völlig...

DWN
Politik
Politik Trump reist ohne Erfolge vom Weltwirtschaftsforum in Davos ab
22.01.2026

Mit Drohungen über neue Zölle und dem Anspruch auf eine stärkere US-Dominanz über Grönland versuchte US-Präsident Donald Trump, die...

DWN
Politik
Politik Merz: Neues Zeitalter der Großmächte hat begonnen
22.01.2026

Es ist ein düsteres Bild, das der Kanzler vom neuen Zeitalter der Großmächte zeichnet. Die Welt sei kein "kuscheliger Ort" mehr, sagt er...

DWN
Technologie
Technologie CO2-Preis: So stark steigen die Heizkosten in Deutschland
22.01.2026

Ab 2028 wird Heizen in vielen EU-Ländern teurer – Grund ist ein einheitlicher CO2-Preis. Für Deutschland könnte die Belastung moderat...