Finanzen
Anzeige

Inflation: Drohen zwanzig verlorene Jahre an der Börse?

Energiekrise, Deglobalisierung, Überalterung, dazu ein fragiler Euro und eine teure Klimapolitik – all das könnte dauerhaft hohe Inflation begünstigen. Wie schützen sich Anleger? 
20.10.2022 13:32
Aktualisiert: 20.10.2022 13:32
Lesezeit: 1 min
Inflation: Drohen zwanzig verlorene Jahre an der Börse?
Obwohl die Aktienkurse nominal steigen, kann nach Abzug der Inflation ein Verlust anfallen. (Foto: iStock.com/photoschmidt) Foto: photoschmidt

Eine Inflation kann die Aktienrenditen durchaus lange drücken. Etwa sank der DAX von 1960 bis Anfang der Achtzigerjahre um knapp 50 Prozent nach Abzug der Inflation. Auch US-Aktien fielen um die Siebzigerjahre deutlich: Der S&P 500 Composite bewegte sich laut Röhl knapp 20 Jahre seitwärts, zieht man die Inflationsrate ab.

Ökonomen halten eine längere Inflation für durchaus möglich angesichts der ungünstigen demografischen Lage, dem Trend zur Deglobalisierung, aber auch der teuren Klimapolitik und dem fragilen Euro. Etwa warnt Thomas Mayer, der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank: „Wenn der Euro nicht reformiert wird – und die Wahrscheinlichkeit halte ich für sehr gering – dann wird er ein Siechtum erleben, das sich noch über viele Jahre hinziehen kann.“Lesen Sie den ganzen Artikel auf „Altersvorsorge neu gedacht“, dem Ratgeber für Vorsorge und Geldanlage.


DWN
Politik
Politik US-Raketenbestände im Fokus: Iran-Konflikt belastet militärische Reserven
06.03.2026

Die amerikanischen Angriffe auf den Iran rücken die Belastbarkeit der US-Raketenbestände erneut in den Mittelpunkt militärischer...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Morningstar-Analyse zum Iran-Krieg: Steigender Ölpreis belastet Weltwirtschaft
05.03.2026

Die Finanzmärkte reagieren bislang gelassen auf den Krieg gegen den Iran, doch eine Morningstar-Analyse warnt vor möglichen...

DWN
Politik
Politik Geburtenrate im Sinkflug: Deutsche bekommen weniger Kinder
05.03.2026

Nicht nur der Mittelstand bricht weg, auch die Geburtenrate: Immer wenige Deutsche bekommen Kinder. Viele können sich eigene Kinder nicht...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Experten schlagen Alarm: Straße von Hormus könnte monatelang blockiert werden
05.03.2026

Experten warnen, dass Iran die für den globalen Ölhandel zentrale Straße von Hormus über längere Zeit unter Druck setzen könnte. Wie...

DWN
Politik
Politik Bürgergeld-Reform beschlossen: Strengere Regeln für 5,5 Millionen Empfänger
05.03.2026

Der Bundestag zieht die Zügel beim Bürgergeld deutlich an: strengere Regeln, härtere Sanktionen, mehr Druck zur Arbeitsaufnahme....

DWN
Finanzen
Finanzen Renk-Aktie: Dividende und Ausblick unter Druck
05.03.2026

Die Renk-Aktie schwankt weiter trotz Rekordumsätzen und stabiler Dividende. Analysten sehen Chancen für Investoren in einem geopolitisch...

DWN
Politik
Politik Putin-Gas: EU wird der Hahn abgedreht, Russland prüft vorzeitiges Embargo
05.03.2026

Putin erwägt, Gaslieferungen an die EU vorzeitig zu stoppen. Ein solches Vorgehen könnte die Energiepreise massiv anheizen.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Überverantwortung im Job: Wenn Engagement zur Dauerbelastung wird – diese Lösungen gibt es
05.03.2026

Überverantwortung im Job gilt oft als Tugend: engagiert, gewissenhaft, verlässlich. Doch wer dauerhaft mehr trägt, als eigentlich...