Wirtschaft
Anzeige

Renaissance der Atomkraft: Deutschland gerät ins Hintertreffen

Die Atomenergie feiert eine weltweite Wiederauferstehung – mit Ausnahme von Deutschland. Das ist ein großes Problem. Denn wer mit seinem energiepolitischen Sonderweg den Megatrend verschläft, der wird Jahrzehnte in Rückstand geraten.
30.03.2023 16:48
Lesezeit: 1 min
Renaissance der Atomkraft: Deutschland gerät ins Hintertreffen
Viele Länder um Deutschland herum rüsten in Sachen Atomkraft wieder auf. Wer wird der große Verlierer sein? (Foto: dpa) Foto: Frank Rumpenhorst

Atomkraft ist zurzeit ein großes Thema in der Debatte um die Energiewende. Deutschland will aus der Atomenergie aussteigen und die wenigen noch verbliebenen Reaktoren 2023 endgültig abschalten, obwohl laut Umfragen 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung dagegen sind. Währenddessen vertrauen zahlreiche andere Staaten weiterhin auf die Kernkraft-Technologie.

Die Industrieländer als Gesamtheit werden ohne Zweifel mittelfristig auf Nuklearstrom setzen müssen, um die überambitionierten CO2-Emissionsziele erfüllen zu können. Unterdessen scheren sich die wachstumsstarken Schwellenländer zwar kaum um irgendwelche Klimaziele und verbrennen mehr fossile Energie als jemals zuvor, aber man setzt seit jeher stark auf Kernkraft als effiziente Stromerzeugungstechnologie.

Renaissance der Atomkraft außerhalb Deutschlands

Weltweit investieren die Staaten große Summen in den Ausbau der AKW-Kapazitäten. Warum auch nicht? Im Gegensatz zu den Erneuerbaren ist Kernkraft eine beständige und verlässliche Energiequelle, die je nach Bedarf einfach hoch- und runtergeschaltet werden kann. Wer sich als Land dennoch wie Deutschland bedingungslos gegen Kernenergie entscheidet, der gerät gewaltig in Rückstand.

Die Frage, die sich jetzt stellt: Wenn Deutschland seine herausragende Position als Industrieland auf Grund mangelnder Energieversorgung verliert, was passiert dann mit unserem liebgewonnenen Wohlstand?


DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Wall Street im Aufwind durch nachlassende Iran-Spannungen und schwächere Inflationsdaten
14.04.2026

Überraschende Entwicklungen abseits des Handelsparketts sorgen für neuen Schwung an den Finanzmärkten. Erfahren Sie, welche Faktoren die...

DWN
Politik
Politik Tabaksteuer-Erhöhung finanziert Entlastungsprämie 2026: Doch nicht nur Raucher gehen bei der Ausgleichprämie leer aus
14.04.2026

Günstigeres Tanken und eine 1.000-Euro-Prämie: Doch die Entlastungen kommen noch längst nicht bei den Bürgern an. Auch werden viele...

DWN
Immobilien
Immobilien Immobilienmarkt: Bau-Reform mit einem erweitertem Vorkaufsrecht der Kommunen für Grundstücke geplant
14.04.2026

Die Bundesregierung plant eine Reform des Baurechts, das den Kommunen deutlich mehr Eingriffsmöglichkeiten als bisher auf dem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Anthropic-Manager Guillaume Princen über den Wettbewerb mit OpenAI und den Konflikt mit Trump
14.04.2026

Der Wettbewerb im KI-Markt spitzt sich zu: Anthropic, das Unternehmen hinter dem populären KI-Assistenten Claude, fordert den...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Debatte um den Bitcoin-Erfinder: Steckt Adam Back hinter Satoshi Nakamoto?
14.04.2026

Die Debatte um die Identität des Bitcoin-Erfinders gewinnt neue Dynamik, nachdem eine umfassende Recherche einen konkreten Namen in den...

DWN
Politik
Politik Debatte um EU-Wettbewerbsfonds: Milliarden für Schlüsselindustrien geplant
14.04.2026

Die EU plant mit dem EU-Wettbewerbsfonds einen milliardenschweren Fonds, um ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA und China zu...

DWN
Politik
Politik Teuer und ineffizient: CDU-Generalsekretär Linnemann will Krankenkassen streichen
14.04.2026

CDU-Generalsekretär Linnemann fordert weniger Krankenkassen. Warum er weniger Kassen für ausreichend hält und welche Reformen er noch...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Krankenstatistik im Unternehmen: Wie Sie Fehlzeiten auswerten – mit und ohne Software
14.04.2026

Fehlzeiten sind eine betriebswirtschaftliche Größe und keine bloße HR-Kennzahl. Wer Fehlzeiten korrekt definiert, strukturell auswertet...