Technologie

Facebook will das Internet mit Drohnen nach Afrika bringen

Lesezeit: 1 min
30.03.2014 00:06
Mithilfe von Drohnen will Facebook auch in entlegenen Regionen den Zugang zum Internet ermöglichen. Vor allem die Schwellen- und Entwicklungsländer in Afrika und Asien sollen profitieren.
Facebook will das Internet mit Drohnen nach Afrika bringen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Facebook will mit Hilfe von Drohnen, Satelliten und Lasertechnologie den Zugang zum Internet auch in entlegenen Regionen ermöglichen und damit neue Nutzer gewinnen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg teilte am Donnerstag in seinem Netzwerk mit, er habe Kommunikations- und Luftfahrtexperten der US-Raumfahrtbehörde Nasa für sein neues Projekt gewinnen können. Es werde erforscht, wie das Internet mittels neuer Technologien auch Menschen etwa in Schwellen- und Entwicklungsländern in Afrika und Asien zugänglich gemacht werden könne.

Das neue Team arbeite bereits an Flugzeugen und Satelliten zum Anschluss ans Internet, zitiert die FT den Facebook-Chef. Das Team glaubt, dass verschiedene Lösungen gefunden werden müssen in Abhängigkeit davon, wie dicht die Gebiete besiedelt sind.

In dichter besiedelte Gebiete könnten solarbetriebene Drohnen verlässliche Internetverbindungen herstellen. In ländlichen Gegenden könnten Satelliten das Internet auf die Erde beamen.

Zuckerberg äußerte sich auch nicht zum zeitlichen Rahmen. Facebook hat bereits die Initiative Internet.org ins Leben gerufen, die Menschen in ärmeren Regionen Zugang zur Online-Welt verschaffen will.

Medien berichteten Anfang des Monats, Facebook wolle einen Drohnenhersteller kaufen, um mit den Fluggeräten einen drahtlosen Internet-Anschluss für Menschen in Entwicklungsländern bereitzustellen.

Mit seinen neuen Plänen eifert Facebook Google nach. Der US-Technologiekonzern hatte im vergangenen Jahr sein Projekt „Loon“ angekündigt. Dabei sollen solarbetriebene Ballons für einen Internet-Zugang aus der Luft sorgen.

Zuckerbergs Ankündigung kommt nur 48 Stunden nach der Bekanntgabe, dass Facebook ins Geschäft mit Daten-Brillen einsteigen (mehr hier). Auch hier steht Facebook in Konkurrenz zu Google.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Finanzen
DWN
Finanzen
Finanzen Die USA brechen die Regeln des internationalen Finanzsystems

Wegen kurzfristiger Vorteile verspielt Amerika seinen guten Ruf.

DWN
Technologie
Technologie Energiewende führt zu Strommangel-Wirtschaft, De-Industrialisierung und Verarmung

So, wie die Energiewende derzeit geplant ist, gefährdet sie den Wirtschaftsstandort Deutschland und unseren Sozialstaat. DWN-Autor Henrik...

DWN
Politik
Politik Einflussreicher US-Stratege sagt, der Westen trage Mitschuld am Krieg: Hat er Recht?

Stellt der Ukraine-Krieg nur die logische Folge eines erneut aufkeimenden russischen Imperialismus dar? Nein, so der berühmte US-Stratege...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Technologie
Technologie „Die Debatte um die Atomkraft wird nahezu faktenfrei geführt“

Fluch oder Segen? Der Analyst für Energie- und Atom-Politik, Mycle Schneider, empfiehlt einen nüchternen Blick auf die Kernenergie. Und...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende: Mit Vorsatz in den nächsten Crash

Die Fed befindet sich in einem Teufelskreis: Lässt sie die Zinsen unangetastet, steigt die Inflation. Erhöht sie die Zinsen, brechen die...

DWN
Technologie
Technologie Wenn Russland den Hahn zudreht: "Dann gnade uns Gott"

Kernenergie, sagt der Diplomingenieur für Kernenergetik, Manfred Haferburg, ist sicher. Die deutsche Energiewende hingegen sieht er...