Finanzen

Einzelhandel der Eurozone rutscht im Februar überraschend ab

Unerwarteter Rückgang: Einzelhandelsumsätze der Eurozone im Februar gesunken, besonders bei Treibstoffen. Einige Länder wie Kroatien zeigen jedoch Zuwächse.
08.04.2024 07:04
Lesezeit: 1 min
Einzelhandel der Eurozone rutscht im Februar überraschend ab
Einzelhandel der Eurozone (Symbolbild): Umsätze sind im Februar stärker gefallen als prognostiziert (Foto: dpa). Foto: Moritz Frankenberg

Die Umsätze im Einzelhandel der Eurozone sind im Februar stärker als erwartet gefallen. Sie sanken im Monatsvergleich um 0,5 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt einen Rückgang um 0,4 Prozent erwartet.

Im Januar hatten die Umsätze laut revidierten Daten stagniert. Hier war zunächst ein Anstieg von 0,1 Prozent ermittelt worden.

Zum Vorjahresmonat sanken die Umsätze im Februar um 0,7 Prozent und damit nicht ganz so stark wie erwartet.

Sowohl bei Lebens- und Genussmitteln als auch bei Waren außerhalb des Lebensmittelbereichs gingen die Umsätze zurück. Besonders deutlich sanken sie bei Treibstoffen.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die stärksten monatlichen Rückgänge des Einzelhandelsumsatzes in Deutschland, Belgien und Zypern verzeichnet. Die höchsten Zuwächse wurden in Kroatien und Estland beobachtet.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Unternehmen
Unternehmen Alarmstufe Rot auf der Schiene: Wirtschaft fordert Bahn-Sanierung
08.06.2026

Das marode Schienennetz der Deutschen Bahn wird zunehmend zum Risiko für die deutsche Wirtschaft. Angesichts gravierender Engpässe in den...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Autoindustrie wird zum Symbol des EU-Abstiegs
08.06.2026

Eine Million Jobs stehen in Europa auf der Kippe, doch der härteste Einschlag droht ausgerechnet im industriellen Herz der EU. Die...

DWN
Politik
Politik So hat sich die EU ihre technologische Unabhängigkeit vorgestellt
07.06.2026

Die EU will ihre Abhängigkeit von US-Tech-Konzernen verringern. Statt schneller Abkopplung setzt Brüssel auf Chips, Cloud, KI und Open...

DWN
Immobilien
Immobilien Horrende Mieten in Deutschland: 6,6 Millionen Haushalte finanziell überlastet
07.06.2026

In Deutschland ist inzwischen jeder dritte Mieterhaushalt von den Wohnkosten finanziell überlastet. Das ergab eine Studie des...

DWN
Finanzen
Finanzen SpaceX-IPO könnte zum Wendepunkt für Weltraum-Aktien werden
07.06.2026

Die Vorfreude auf den Börsengang von SpaceX treibt Weltraum-Aktien auf immer neue Höhen. Doch gerade die größten Euphoriephasen an den...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermögen schützen: Interessenskonflikte im Asset Management erkennen
07.06.2026

Vermögensverwalter betonen gerne ihre Unabhängigkeit und die Ausrichtung am Kundenwohl. Doch hinter den Kulissen wirken häufig Anreize,...

DWN
Immobilien
Immobilien Wende am Immobilienmarkt: Hier lohnt sich Wohneigentum wieder
07.06.2026

Der deutsche Immobilienmarkt kommt in Bewegung. Gerade Eigentumswohnungen werden wieder interessanter, allerdings bleiben die regionalen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Was die Chinesen in Europa alles aufkaufen
07.06.2026

Ein halbes Dutzend aufsehenerregender Übernahmen – welche haben am meisten wehgetan?