Technologie

Nordkorea rüstet auf: Machthaber Kim stellt neueste Militärtechnologie vor

Neben einem Flugzeug, das als luftgestütztes Frühwarnsystem dienen soll, hat das nordkoreanische Militär auch eine neue Kamikaze-Drohne entwickelt - möglicherweise mit russischer Unterstützung.
27.03.2025 13:33
Lesezeit: 1 min
Nordkorea rüstet auf: Machthaber Kim stellt neueste Militärtechnologie vor
Angaben von KCNA: Kim Jong Un, Machthaber in Nordkorea, beim Test von strategischen Marschflugkörpern vor der Westküste des Landes. (Foto: dpa) Foto: Uncredited

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die neuste Militärtechnologie seiner Armee vorgestellt. Unter anderem handele es sich dabei um Kamikaze-Drohnen, die mit künstlicher Intelligenz ausgestattet seien, berichtete Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur KCNA.

KI-Drohne und Frühwarnflugzeug: Nordkoreas Kim stellt neueste Militärtechnologie vor

Das nordkoreanische Militär präsentierte demnach zudem erstmals ein Flugzeug, das als luftgestütztes Frühwarnsystem dient und möglicherweise die Flugabwehr des Landes modernisieren könnte. Laut Medienberichten könnte es sich um dabei um ein russisches Cargo-Flugzeug handeln, das von Nordkorea umgebaut wurde.

Als Kamikaze-Drohnen bezeichnet man unbemannte, mit Sprengladungen bestückte Fluggeräte. Diese werden auch im Ukraine-Krieg flächendeckend eingesetzt, wo Russland Unterstützung von Nordkorea bekommt.

Angeblich 3000 weitere Soldaten nach Russland entsendet

Seit Herbst hatte Nordkorea laut Angaben des südkoreanischen Geheimdienstes rund 11.000 Soldaten in die russische Grenzregion Kursk entsandt. Am Donnerstag hieß es vom südkoreanischen Generalstab, dass Nordkorea im Januar und Februar wohl eine zweite Truppenentsendung im Umfang von mindestens 3.000 weiteren Soldaten vorgenommen habe. Zusätzlich liefert Nordkorea auch Munition und Waffen im großen Stil nach Russland, darunter Kurzstreckenraketen, Panzerhaubitzen und Raketenwerfer.

Experten vermuten, dass Nordkorea im Gegenzug für die militärische Unterstützung von Russland nicht nur Geldlieferungen und Sicherheitsgarantien, sondern möglicherweise auch Militärtechnologie erhalten könnte.

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