Politik

Drohnen nahe Moskau – Luftverkehr kurzzeitig eingestellt

Die russischen Behörden haben einen Drohnenangriff in der Umgebung von Moskau bekannt gegeben. Vier unbemannte Flugkörper, die offenbar in Richtung der Hauptstadt unterwegs waren, seien laut Bürgermeister Sergej Sobjanin von der Flugabwehr über der Stadt Podolsk abgefangen worden. "Nach vorläufigen Erkenntnissen gab es an der Absturzstelle weder Schäden noch Verletzte", schrieb er auf Telegram.
05.05.2025 08:38
Lesezeit: 1 min

Angriff kurz vor Gedenkfeiern in Moskau

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass mit Verweis auf die Luftfahrtbehörde Rosawiazija mitteilte, wurde der Luftverkehr am Moskauer Flughafen Domodedowo in der Nacht zu Montag aus Sicherheitsgründen zeitweise eingeschränkt. Der Flughafen habe weder ankommende noch abfliegende Maschinen abgefertigt. Die Beschränkungen seien dann am frühen Morgen um 4.00 Uhr (Ortszeit) wieder aufgehoben worden.

Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage vor den Feierlichkeiten zum Gedenken an den Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. In Moskau ist dazu eine große Parade geplant, an der auch Gäste aus dem Ausland teilnehmen sollen. Kremlchef Wladimir Putin hat für den Zeitraum vom 8. bis 10. Mai eine dreitägige Feuerpause im Ukrainekrieg verkündet. Die Ukraine hofft dagegen auf ein länger andauerndes Ende der Kämpfe. Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet eine Waffenruhe allein für eine Militärparade als zynisch.

Ukraine meldet über 270 Gefechte in einem Tag

Trotz der Diskussionen um eine Waffenruhe meldete der ukrainische Generalstab am Montagmorgen mehr als 270 Gefechte innerhalb von 24 Stunden. Die Ukraine verteidigt sich seit über drei Jahren gegen die russische Invasion und nimmt dabei regelmäßig auch Ziele auf russischem Gebiet ins Visier.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-Verpackungsverordnung macht EU-Versand für kleine Händler zum Verlustgeschäft
23.08.2026

Europa verspricht kleinen Unternehmen einen grenzenlosen Binnenmarkt, doch neue Verpackungsregeln bewirken zunehmend das Gegenteil....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Herbert Wertheim macht aus Geduld Milliarden und aus 35 Millionen Euro einen Ferrari
23.08.2026

35 Millionen Euro für einen elektrischen Ferrari wirken selbst unter Milliardären außergewöhnlich. Für Herbert Wertheim folgt der...

DWN
Technologie
Technologie Roboter rücken in den Supermarkt vor: Beginnt der Wandel am Arbeitsmarkt?
23.08.2026

In Dänemark sollen humanoide Roboter nachts Supermarktregale auffüllen. Gesteuert werden sie zunächst von Menschen mit VR-Headset, doch...

DWN
Technologie
Technologie KI-Sicherheitsrisiken außer Kontrolle? Wenn Maschinen selbstständig angreifen
23.08.2026

KI-Systeme finden selbstständig Sicherheitslücken, führen Cyberangriffe aus und können sogar neue Viren entwerfen. Die technologische...

DWN
Finanzen
Finanzen ETF-Risiken: Die gefährliche Macht der großen Indexfonds
23.08.2026

ETF gelten als günstig, bequem und vergleichsweise sicher. Doch je mehr Kapital automatisch in dieselben Aktien fließt, desto stärker...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft China-Handel: Deutschland wird zum größten Warnsignal für Europa
23.08.2026

Chinas Exportoffensive trifft Europas Industrie immer härter, besonders Deutschland gerät unter Druck. Brüssel sucht nach...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Echt oder Kopie? Billige Labordiamanten erobern den Markt
22.08.2026

Labordiamanten kosten nur einen Bruchteil natürlicher Steine und erobern den wichtigsten Diamantenmarkt der Welt. Für Juweliere,...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutsche Bahn: Vandalismusschäden in Höhe von 34 Millionen Euro
22.08.2026

Graffitis an Bahnhofswänden, Kabeldiebstahl, zerkratzte Scheiben in Zügen - die Deutsche Bahn ist ständig mit Vandalismus konfrontiert....