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Deutsche Bank bringt den Wero-Bezahldienst zu Millionen Kunden

Der Wero-Bezahldienst erreicht jetzt Millionen Bankkunden: Deutsche Bank und Postbank schalten den vollen Funktionsumfang frei. Europa sucht eine PayPal-Alternative und will unabhängiger von US-Anbietern werden. Doch klappt der Durchbruch – oder fehlt am Ende die Akzeptanz?
17.12.2025 13:17
Lesezeit: 1 min

Wero-Bezahldienst startet bei Deutsche Bank und Postbank

Europa möchte beim Bezahlen weniger abhängig von US-Anbietern sein. Der Wero-Bezahldienst soll als PayPal-Alternative zu PayPal und Co. wachsen. Jetzt schaltet eine weitere Bank das Verfahren frei.

Auch die Deutsche Bank setzt auf den Wero-Bezahldienst: Deutschlands größtes Geldhaus bietet Kundinnen und Kunden der Marken Deutsche Bank und Postbank nun den vollen Funktionsumfang der noch jungen Bezahl-App, die ein Bündnis aus Banken und Zahlungsdienstleistern als europäische PayPal-Alternative etablieren will.

Seit Anfang der Woche können Kunden beider Banken europaweit mit dem Wero-Bezahldienst Geld in Sekundenschnelle an Familie oder Freunde senden oder von diesen empfangen sowie in teilnehmenden Online-Shops bezahlen. Bei der Postbank war das Zahlen von Handy zu Handy mit dem Wero-Bezahldienst bereits seit November 2024 möglich. Deutsche Bank und Postbank kommen nach Angaben eines Konzernsprechers in Deutschland zusammen auf 19 Millionen Kundinnen und Kunden. Nutzen können den Wero-Bezahldienst alle Kundinnen und Kunden der Deutschen Bank und der Postbank, die einen Online-Banking-Zugang besitzen.

"Wichtiger Schritt zu einer wahrhaft europäischen Zahlungslösung"

"Der Start von Wero durch die Deutsche Bank in Deutschland sendet ein starkes Signal hinsichtlich Reichweite und Marktdurchdringung", sagt Martina Weimert, die Vorstandschefin der European Payments Initiative (EPI), die Wero vorantreibt. "Dies markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer wahrhaft europäischen Zahlungslösung." Erst Anfang Dezember hatte sich die Smartphone-Bank N26 der neuen europäischen Bezahllösung angeschlossen.

Seit Anfang Juli 2024 ist EPI mit Wero am Start. Der Wero-Bezahldienst ist bisher in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg und Belgien verfügbar und bietet nach dem Muster des US-Konkurrenten PayPal vor allem direkte mobile Geldzahlungen von Mensch zu Mensch an. Inzwischen lässt sich der Wero-Bezahldienst auch bei etlichen Händlern beim Einkauf im Netz nutzen, ähnlich wie Kreditkarten oder Apple Pay, Google Pay, PayPal, Klarna oder andere vergleichbare Dienste.

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