Wirtschaft

Lebensmittelpreise 2025: Butter billiger, Schokolade teurer

2025 wurden Verbraucher bei Lebensmitteln kräftig durchgeschüttelt. Butter fiel im Preis deutlich, während Schokolade, Rinderhack und Tiefkühlobst kräftig teurer wurden. Die Gründe dafür.
30.12.2025 10:53
Aktualisiert: 30.12.2025 10:53
Lesezeit: 1 min

Auch 2025 große Preisschwankungen bei Lebensmitteln

Butter zum Schnäppchenpreis, Schokolade deutlich teurer: Verbraucher zahlten 2025 für manche Lebensmittel erheblich mehr, während es bei anderen überraschende Preisrückgänge gab.

Die Inflation hat sich 2025 auch bei Lebensmitteln abgeschwächt, dennoch schwankten einzelne Produkte stark. Ein Vergleich der November-Daten 2024 und 2025 des Statistischen Bundesamts zeigt: Während einige Waren spürbar günstiger wurden, mussten Verbraucher für andere deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Deutliche Preisrückgänge bei Butter, Obst und Gemüse

Die größten Preisrückgänge verzeichneten Butter (-22 Prozent), Weintrauben (-21,6 Prozent) und Olivenöl (-17,4 Prozent). Auch Kartoffeln (-16,1 Prozent) und Eisbergsalat (-15,4 Prozent) verbilligten sich deutlich. Ursache waren vor allem ein größeres Angebot und bessere Ernten.

Hohe Preisanstiege bei Süßem und Fleisch

Stark teurer wurden dagegen Sauerkirschen und anderes Steinobst aus der Dose (+48,1 Prozent). Auch Schokolade (+25,9 Prozent), tiefgefrorenes Obst (+25,6 Prozent), Bohnenkaffee (+22,5 Prozent) und Rinderhack (+22,4 Prozent) stiegen deutlich im Preis. Gründe waren vor allem höhere Rohstoffpreise, wetterbedingte Ernteausfälle sowie gestiegene Produktions- und Energiekosten.

Die Auswertung basiert auf knapp 150 Produkten aus dem Verbraucherpreisindex.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Die Ökonomie der App-Stores: Welche Branchen das größte Wachstum im mobilen Sektor verzeichnen

Das rasante Wachstum mobiler Apps ist eines der prägenden Merkmale der heutigen digitalen Wirtschaft. Menschen kaufen darüber ein,...

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Getreidehandel: Drohen steigende Lebensmittelpreise wegen des Seekriegs im Schwarzen Meer?
26.07.2026

Die Kämpfe auf dem Schwarzen Meer haben längst wirtschaftliche Folgen weit über die Region hinaus. Reedereien ändern ihre Routen,...

DWN
Technologie
Technologie 242 Stunden im Minus: Darum läuft Deutschlands Strommarkt aus dem Takt
26.07.2026

Immer häufiger fällt der Börsenpreis für Strom unter null. Der billige Überschuss kostet Deutschlands Steuerzahler und Industrie...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ein Nobelpreisträger erklärt: Niedrige Geburtenraten töten das Wirtschaftswachstum nicht
26.07.2026

Sinkende Geburtenraten gelten oft als Gefahr für Wachstum und Wohlstand. Doch Nobelpreisträger Daron Acemoglu kommt zu einem anderen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Unternehmensmedien: Wer nur Inhalte postet, hat den Kampf um Kunden bereits verloren
26.07.2026

Unternehmen produzieren Podcasts, Videos und LinkedIn-Beiträge, doch das Publikum bleibt aus. Der Grund: Viele behandeln Inhalte wie...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Geldpolitik wurde unter Greenspan zur Macht über die Märkte
26.07.2026

Alan Greenspan konnte mit einem Halbsatz Märkte beruhigen oder verunsichern. Fast zwei Jahrzehnte lang galt der Fed-Chef als Dirigent der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lohntransparenz: Nordea legt Gehälter offen und verändert die Machtverhältnisse
26.07.2026

Was geschieht, wenn Beschäftigte plötzlich erkennen können, ob ihr Gehalt am oberen oder unteren Ende der vorgesehenen Spanne liegt? Die...

DWN
Panorama
Panorama Hitzefalle Spielplatz: Wie Städte für mehr Schatten sorgen wollen
26.07.2026

Die Sommer werden heißer, und viele Spielplätze geraten an ihre Grenzen. Fehlender Schatten und aufgeheizte Flächen erschweren das...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Britische Wirtschaft: Die Heimat des Kapitalismus steckt in der Wachstumsfalle
26.07.2026

Großbritannien wechselt seine Regierungschefs, doch die Wirtschaft bleibt stehen. Seit der Finanzkrise wächst die Heimat des Kapitalismus...