Finanzen

XRP-News: Ripple-Kurs zwischen Crash und Comeback – was jetzt zählt

Der Ripple-Kurs steht zum Wochenbeginn erneut unter Druck: Analysten warnen vor weiteren Rücksetzern bis 1,40 Dollar – manche sprechen sogar vom drohenden 1-Dollar-Szenario. Gleichzeitig kursieren Schlagzeilen zur "Ripple Bank" und zu 80-Dollar-Fantasien. Was wiegt schwerer?
26.01.2026 13:24
Lesezeit: 3 min
XRP-News: Ripple-Kurs zwischen Crash und Comeback – was jetzt zählt
Ripple im Fokus: XRP-News bewegen sich zwischen Crash-Szenario und 80-Dollar-These (Foto: iStockphoto.com/Larina Marina) Foto: Larina Marina

XRP-News: Droht dem Ripple-Kurs der 1-Dollar-Crash?

Der XRP-Kurs notiert am Montag bei annähernd 1,90 US-Dollar. Im 7-Tages-Rückblick hat der Altcoin weitere 4,3 Prozent an Wert eingebüßt, auf 12-Monats-Sicht mussten Anleger indes sogar Einbußen in Höhe von 40 Prozent in Kauf nehmen. Genau diese Mischung aus schwacher Performance und fehlenden Impulsen sorgt beim Ripple-Kurs aktuell für neue Nervosität am Markt – und liefert frischen Stoff für die wichtigsten XRP-News.

Besonders viel Aufmerksamkeit erhält derzeit eine Ripple-Prognose, wonach der Coin in den kommenden Monaten sogar auf einen US-Dollar crashen könnte. Als Grund nennen Marktbeobachter, dass neue Kursimpulse fehlen. Zusätzlich wird darauf verwiesen, dass es inzwischen auch einzelne Tage gebe, an denen Kapital aus XRP-Spot-ETFs abgezogen werde. Kritisiert wird außerdem, dass der XRP Ledger in der internationalen Finanzwirtschaft immer noch kaum Verwendung findet. Damit verdichten sich folgende Fragen: Bleibt der Abwärtstrend dominant – oder könnte doch noch eine Trendwende gelingen?

XRP-Kurs-Prognose: Diese Faktoren rücken nun in den Mittelpunkt

In den aktuellen XRP-News rückt vor allem die Stimmungslage der Analysten in den Fokus. Sind die Skeptiker inzwischen klar in der Überzahl – oder bleiben genügend bullishe Stimmen, die an den Ripple Coin glauben? Während kurzfristig viele Anleger auf den Ripple-Kurs blicken, geht es im Kern um die nächste große Bewegung beim XRP-Kurs.

Parallel richtet sich der Markt auch auf andere Entwicklungen außerhalb der großen Coins. In einem Umfeld, in dem XRP und andere Schwergewichte zuletzt an Momentum verloren haben, rücken neue und kleinere Projekte stärker ins Rampenlicht. Genau das zeigt: Selbst wenn die XRP-News dominieren, können spekulative Alternativen schnell Kapital und Aufmerksamkeit abziehen.

Zweite Reihe rückt in den Mittelpunkt

Besonders auffällig ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung von River (RIVER). Der Token konnte sich deutlich vom schwachen Gesamtmarkt abkoppeln. Innerhalb von 24 Stunden legte RIVER um 35,1 Prozent zu, auf Sieben-Tage-Sicht summiert sich das Plus sogar auf rund 230,8 Prozent. In diesen XRP-News wird damit klar: Anleger reagieren derzeit extrem stark auf einzelne Impulse – gerade bei Altcoins aus der zweiten und dritten Reihe.

Auslöser der Rallye war laut aktuellen Krypto-News eine strategische Investition von 8 Millionen US-Dollar durch Justin Sun, den Gründer von Tron. Nach Bekanntwerden der Beteiligung kam es unmittelbar zu kräftigen Kursgewinnen. Das Kapital soll laut Projektangaben unter anderem für die Integration eines eigenen Ökosystems auf dem Tron-Netzwerk sowie für den Aufbau verschiedener Stablecoin-Pools genutzt werden. Das bedeutet: Während Anleger den XRP-Kurs beobachten, kann sich der Fokus schnell auf andere Chancen verschieben.

Analyst warnt vor Einbruch des XRP-Kurses auf 1,40 Dollar

Noch kritischer wird es beim Blick auf die Charttechnik. Ein renommierter Analyst sieht Anzeichen dafür, dass XRP erneut stark fallen könnte – im Raum steht ein Rückgang in Richtung der 1,40-Dollar-Zone. Laut Analyse befindet sich XRP seit dem Höchststand im Juli 2025 in einem langanhaltenden Abwärtstrend. Der Kurs verzeichnet seit Monaten tiefere Hochs und tiefere Tiefs innerhalb eines fallenden Kanals.

TradingShot stellt in einer neuen Analyse auf TradingView fest, dass XRP nicht in der Lage ist, wichtige Widerstandsniveaus zurückzuerobern. Besonders der 200-Tage-Durchschnitt gilt als Hürde: Jeder Versuch endet demnach im Fehlschlag, wodurch der Abwärtsdruck steigt. Anfang Januar wurde zudem erneut ein tieferes Hoch gebildet, was eine neue Abwärtsbewegung einleitete. Diese XRP-News sind alles andere als gut und setzen den Ripple-Kurs weiter unter Druck.

XRP-Kursprognose: 1,40 Dollar als Unterstützung?

Langfristig hält sich XRP laut Analyst noch um den 100-Wochen-Durchschnitt. Sollte dieses Niveau jedoch fallen, könnte das eine neue Verkaufswelle auslösen. Entscheidend ist dabei laut Einschätzung, dass frühere Rückgänge innerhalb dieses Musters stets Verluste von etwa vierzig Prozent verursachten. Eine ähnliche Bewegung könnte den XRP-Kurs auf ein Niveau zwischen 1,40 und 1,45 Dollar zurückführen – nahe der Unterkante des fallenden Kanals, die gegen Ende Februar erreicht wird. Damit bleibt diese Ripple-Prognose für viele Anleger ein zentrales Risiko.

Trump genehmigt die Gründung der Ripple Bank

Für einen völlig anderen Tonfall sorgen Meldungen, wonach das Lager von US-Präsident Donald Trump die mit dem Ripple-Ökosystem verbundene Finanzarchitektur der sogenannten "Ripple Bank" offiziell genehmigt habe. Dieser Schritt wird als Meilenstein für XRP auf dem Weg in das Mainstream-Finanzsystem gesehen. Einige Stimmen vertreten unter äußerst positiven Erwartungen sogar die Ansicht, dass der langfristige Preisanker von XRP das Potenzial habe, die Marke von 80 US-Dollar zu überschreiten.

Gleichzeitig betonen besonnene Anleger: Wichtiger als Preisvorstellungen sei es, kontinuierlich Cashflow zu generieren. In diesem Zusammenhang wird die regulierte Cloud-Mining-Plattform Siton Mining genannt, mit der Nutzer mit XRP oder anderen Vermögenswerten ein passives Einkommen von bis zu 7.400 US-Dollar pro Tag erzielen könnten. Auch diese Passage beeinflusst die laufende Debatte um den Ripple-Kurs und die nächste XRP-Kurs-Prognose.

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Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

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