IfW-Präsident Schularick: Scharfe Kritik an Rentensystem & Arbeitsmarkt
Seit Sommer 2023 steht Moritz Schularick an der Spitze des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und hat sich seither als einer der profiliertesten Mahner der deutschen Wirtschaftspolitik etabliert. Während seine Forschungsschwerpunkte eigentlich auf Finanzstabilität und Vermögensfragen liegen, nimmt der Berliner Ökonom im aktuellen dpa-Gespräch kein Blatt vor den Mund: Er zeichnet das Bild einer blockierten Republik, deren Rentensystem er als „morbid“ bezeichnet und in der ein starrer Arbeitsmarkt sowie fragwürdige Privilegien für Gutverdiener dringend benötigte Innovationen ausbremsen.
Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, schaut in die Kamera. Der Ökonom leitet das Institut seit Juni 2023 (Foto: dpa).
Foto: Frank Molter
Im Folgenden:
Wie bewertet Moritz Schularick den aktuellen Zustand des deutschen Rentensystems?
Welche Kritik äußert der IfW-Präsident am Schutz von Gutverdienern durch den Staat?
Warum sieht der Ökonom den deutschen Arbeitsmarkt als zu unbeweglich an?
Welche Rolle spielt die Kapitalmarktunion für die zukünftige Finanzstabilität Europas?
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