Finanzen

Italiens Banken haben so viele faule Kredite wie noch nie

Lesezeit: 1 min
11.10.2014 03:16
Die italienischen Banken sitzen auf einem Haufen fauler Kredite. Im August habe es zum Vorjahr einen Anstieg um 20 Prozent auf 173,9 Milliarden Euro gegeben. Doch Italiens Finanz-Eliten hoffen, dass die EZB ihnen die faulen Kredite abnimmt.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Italiens Banken haben so viele faule Kredite in ihrer Bilanz wie noch nie. Die Zentralbank des Landes teilte am Donnerstag mit, im August habe es zum Vorjahr einen Anstieg um 20 Prozent auf 173,9 Milliarden Euro gegeben. Das ist das höchste Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1998.

Die Banken leiden darunter, dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone dieses Jahr wohl erneut schrumpfen wird. Mit der schlechten Wirtschaftslage platzen immer wieder Kredite. Zugleich werden immer weniger Darlehen an Firmen und private Haushalte vergeben.

Hier gab es im August ein Minus von 0,8 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) versucht mit ihrer seit Jahren lockeren Geldpolitik, die Kreditvergabe in Krisenländern wie Italien wieder in Schwung zu bringen. Doch die italienischen Finanz-Eliten wollen mit Staatsgarantien für Schrottpapiere sicherstellen, dass die EZB den italienischen Banken ihre faule Kredite abnimmt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Gaspreis in Europa steigt unaufhörlich weiter

Der Gaspreis in Europa hat diese Woche wieder zu einem Höhenflug angesetzt. Die Auswirkungen in den Unternehmen sind verheerend.

DWN
Deutschland
Deutschland Kubicki fordert Öffnung von Nord Stream 2, FDP distanziert sich

Führende Politiker der FDP haben den Parteivize Kubicki teils scharf kritisiert, nachdem dieser die Öffnung der Ostsee-Gaspipeline Nord...

DWN
Politik
Politik Schlappe für die USA: Putin reist zu G20-Gipfel nach Bali

Russlands Präsident Putin wird nach Bali zum G20-Gipfel reisen. Damit sind Forderungen der USA, den Kremlchef von dem Treffen...

DWN
Deutschland
Deutschland Inflation: Deutsche Erzeugerpreise steigen um 37,2 Prozent

Die Erzeugerpreise in Deutschland sind um 37,2 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Wert seit Bestehen der Bundesrepublik. Doch im...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Britisches Konsumklima fällt auf Rekordtief, Experte spricht von "Verzweiflung"

Die Kauflaune der Briten ist angesichts der hohen Inflation so schlecht wie nie zuvor. "Über die Runden zu kommen, ist zu einem Albtraum...

DWN
Finanzen
Finanzen So profitieren Sie mit den richtigen Aktien von der Energie-Krise

Energie-Aktien - ja oder nein? Es lohnt sich, einen Blick in die zweite Börsenliga zu werfen.

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Gas-Vorräte reichen weniger als drei Monate

Selbst wenn es Deutschland gelingen sollte, seine Reserven vollständig zu füllen, reicht das Gas nicht einmal drei Monate, falls Russland...