Finanzen

Börse: Dax schließt nach EZB-Entscheidung auf Allzeithoch

Lesezeit: 1 min
22.01.2015 18:40
Draghi und die EZB liefern, was die Märkte haben wollen: 60 Milliarden pro Monat, und das bis zum September 2016 - das sind in der Summe 1,14 Billionen Euro. Aber so sehr das Volumen beeindruckt, so enttäuschend ist für viele, dass für den Kauf von Staatsanleihen nur die einzelnen Notenbanken haften - sicher ein Zugeständnis an Deutschland. Da stellt sich dann grundsätzlich die Frage, ob das Projekt Eurozone wirklich Zukunft haben wird.
Börse: Dax schließt nach EZB-Entscheidung auf Allzeithoch

Mehr zum Thema:  
Börse > EZB > USA > Euro >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Börse  
EZB  
USA  
Euro  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die geplante Geldschwemme der EZB schürt Spekulationen auf eine anziehende Teuerung. Das für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wichtige Inflationsbarometer, der sogenannte Five-Year-Five-Year-Forward stieg am Donnerstag auf bis zu 1,7298 Prozent von 1,671 Prozent unmittelbar vor der Bekanntgabe des Anleihe-Ankaufprogramms. Dies bedeutet, Investoren gehen davon aus, dass - beginnend in fünf Jahren - die Inflation über einen Zeitraum von fünf Jahren bei etwa 1,7298 Prozent, damit aber immer noch unter der EZB-Zielmarke von knapp zwei Prozent liegen wird.

Die US-Börsen haben nach Bekanntgabe der EZB-Pläne zum massiven Aufkauf von Staatsanleihen schwächer eröffnet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete mit einem Abschlag von 0,4 Prozent auf 17.487 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 lag 0,3 Prozent im Plus bei 2026 Zählern, der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,5 Prozent auf 4646 Stellen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Börse > EZB > USA > Euro >

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Erstmals im Öffentlich-Rechtlichen: „Russen und Amerikaner sind die Profiteure der Sanktionen, die uns am härtesten treffen“

Ein Kommentar im Deutschlandfunk erinnert daran, wer die größten menschlichen und wirtschaftlichen Opfer im Stellvertreterkrieg zwischen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Verbrenner-Verbot? Heftiger Streit in der Regierung kurz vor entscheidender Abstimmung

Über das von der EU-Kommission geforderte Aus für Verbrennungsmotoren wird in der Regierung kurz vor der entscheidenden Abstimmung heftig...

DWN
Politik
Politik Neuer Kalter Krieg: USA und Russland rüsten ihre Verbündeten weiter auf

Im großen Stellvertreterkrieg mitten in Europa werden die Einsätze weiter munter erhöht.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt eine neue Weltordnung – und wie können Anleger reagieren?

Mit China und Russland bildet sich ein neuer Gegenpol zu den USA. Anleger können sich gegen die geopolitischen Risiken nicht bloß durch...

DWN
Politik
Politik NATO stockt schnelle Eingreiftruppe massiv auf

Die Nato will durch ein neues strategisches Konzept ihre Flexibilität erhöhen.

DWN
Deutschland
Deutschland Milliarden-Defizit: Zusatzbeiträge für Krankenkassen werden spürbar steigen

Im System der gesetzlichen Krankenkassen klafft ein riesiges Finanzierungsloch. Gesundheitsminister Lauterbach versucht dieses zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Ungarn überrascht mit stärkster Zinserhöhung seit der Finanzkrise

Die ungarische Zentralbank stemmt sich mit drastischen Leitzinserhöhungen gegen die ausufernde Inflation.

DWN
Deutschland
Deutschland Die Hochpreisinsel Deutschland: extrem energieanfällig

Eine Studie zeigt, dass die Energieprobleme Deutschlands, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erheblich einschränkt.