Finanzen
Der Fluch der Negativ-Zinsen

Draghi-Plan funktioniert nicht: Niemand will Bonds an die EZB verkaufen

Der Masterplan von Mario Draghi zur Rettung der Euro-Zone gerät in Gefahr: Anfang März will die EZB damit beginnen, monatlich Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro von allen Euroländern anzukaufen. Doch Banken, Versicherer und Vermögensfonds möchten ihre Bonds behalten. Sie brauchen ihre Bond-Bestände für die Liquidität und denken nicht daran, sie für einen negativen Einlagezins von 0,2 Prozent an die EZB abzugeben.
23.02.2015 00:32
Lesezeit: 2 min

Im Folgenden:

Das QE-Programm der EZB, monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und ABS-Papiere aus der gesamten Eurozone anzukaufen – das gesamte Volumen soll 1,14 Billionen Euro betragen, vorläufig...

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