Politik

Krise: 70 Millionen Jugendliche weltweit ohne Arbeit

Lesezeit: 1 min
12.10.2012 18:06
Die weltweite Finanzkrise hat ihren Tribut gefordert. Insgesamt sind mehr als 200 Millionen Menschen weltweit ohne Arbeit, so die Internationale Arbeitsorganisation. Rund ein Drittel dieser sind unter 25 Jahre alt.
Krise: 70 Millionen Jugendliche weltweit ohne Arbeit

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Aktuell: Europäisches Roulette um die Entgegennahme des Preises

Derzeit sind etwa 30 Millionen Menschen mehr arbeitslos als noch vor Beginn der weltweiten Finanzkrise, so die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). Insgesamt sind es mittlerweile mehr als 200 Millionen Arbeitslose weltweit, von denen rund ein Drittel unter 25 Jahre alt sind.

Und während bereits 40 Millionen Männer und Frauen aufgehört haben, weiterhin nach einer Arbeit zu suchen, strömen jedes Jahr etwa 40 Millionen Menschen neu in den Arbeitsmarkt, so die ILO. In den kommenden Jahren werde sich dies negativ äußern, da bereits jetzt ein Defizit bei der Schaffung von Arbeitsplätzen bestünde.

Darüber hinaus verdienten 900 Millionen Beschäftigte weltweit deutlich weniger als nötig, um nicht unter die Armutsgrenze zu fallen. Die weltweiten Sparmaßnahmen hätten einen tiefgreifenderen Schaden verursacht als angenommen, zitiert die AFP die ILO.

Weitere Themen

Preisgeld: EU hat keinen Plan für die Verwendung der 930.000 Euro

Barroso: Nobelpreis ist Auszeichnung für alle EU-Bürger

Sarkozy: Ohne EU wird es Krieg geben

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Nur eine Rezession in den USA kann Japan und den Yen noch retten

Wenn die US-Wirtschaft nicht bald in eine Rezession eintritt, droht Japan der Zusammenbruch der Währung und eine politische Revolte. Die...

DWN
Deutschland
Deutschland Trotz Energiekrise: Ausbau der Windkraft geht nur schleppend voran

Der Ausbau der Windkraft an Land ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ins Stocken geraten.

DWN
Finanzen
Finanzen „Zentralbank der Zentralbanken“ gründet Liquiditätspool für Renminbi

Zusammen mit mehreren Staaten legt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich einen Liquiditätspool in der chinesischen...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie eine Familienstiftung vor staatlicher Enteignung schützt

Parteien und Gewerkschafter fordern immer wieder eine Vermögensabgabe. Wer sich davor schützen möchte, dem raten Experten zu einer...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bloß raus aus Russland: Rückzug westlicher Firmen wird zum Eigentor

Als der Ukraine-Krieg begann, wurden westliche Unternehmen zum Rückzug aus Russland gedrängt. Dieser ist zwar schnell verkündet. Doch...

DWN
Finanzen
Finanzen Riskante Wette: US-Pensionsfonds setzen verstärkt auf Hebelwirkung

Die staatlichen Pensionsfonds in den USA investieren massiv mit geliehenem Geld. Dies soll die Renditen steigern und die großen...

DWN
Politik
Politik Angriffsdrohungen und ein mysteriöser Brief: Lukaschenko und der Krieg

Der weißrussische Machthaber gilt zwar als Unterstützer Putins, hielt sich bislang aber aus dem Ukraine-Krieg raus. Dann kamen die...

DWN
Deutschland
Deutschland Energieriese soll mit Steuergeld gerettet werden

Erst die Banken, dann die Fluglinien und jetzt die Energieriesen. Erneut bittet eine Branche darum, mit Steuergeldern gerettet zu werden....