Deutschland

Einkaufsmanager-Index: Einbruch in der Industrie

Lesezeit: 1 min
23.04.2012 10:05
Der deutsche Industriesektor erlitt im April den stärksten Rückgang seit drei Jahren. Erstmals wurden wieder Stellen abgebaut. Der Einkaufsmanagerindex fiel insgesamt auf seinen schlechtesten Wert in diesem Jahr.
Einkaufsmanager-Index: Einbruch in der Industrie

Aktuell:

Warum Sarkozy über seinen Flirt mit Merkel stolpern wird

Die deutsche Privatwirtschaft kann im April nur mehr ein sehr geringes Wachstum aufweisen. Der Einkaufsmanagerindex fiel um 0,7 auf 50,9 Punkte, so das Markit Institut. Das ist der schlechteste Wert in diesem Jahr. Ab einem Wert unter 50 spricht man von einem Schrumpfen der Wirtschaft. Besonders hart hat es die deutsche Industrie im April getroffen.

Der Index für die deutsche Industrie fiel im April um 2,1 Punkte auf 46,3 Punkte – der schlechteste Wert seit drei Jahren. Die Industriefirmen erleben einen Einbruch, erstmals seit Anfang 2010 wurden in der Privatwirtschaft wieder Stellen abgebaut. Lediglich der Dienstleistungssektor konnte den Einkaufsmanagerindex zum im Wachstumsbereich halten. Hier kletterte das Barometer im April um 0,5 auf 52,6 Punkte.

„Deutschlands Wirtschaft bleibt im April hinsichtlich einer Rezession weiterhin auf Messers Schneide“, so der Markit Ökonom Tim Moore, „Das bescheidene Wachstum im Dienstleistungssektor ist nur knappes Gegengewicht zu dem eskalierenden Fertigungsabschwung.“

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

DWN
Finanzen
Finanzen Investition in Rüstungs-ETFs: Ist das moralisch vertretbar?
25.02.2024

Angesichts anhaltender geopolitischer Konflikte profitieren derzeit viele Rüstungskonzerne von deutlichen Kurssteigerungen. Wir sagen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Der „Digital Services Act” - Regulierung mit Hintertür
25.02.2024

Das Digital Services Act-Paket der EU, welches die digitalen Dienste und Märkte künftig regeln möchte, ist brandaktuell. Es soll einen...

DWN
Politik
Politik Trump muss im Betrugsfall 454 Millionen Dollar Strafe zahlen
25.02.2024

Ein New Yorker Gericht hat Donald Trump wegen Betrugs zu einer Strafzahlung von 454 Millionen Dollar aufgefordert.

DWN
Finanzen
Finanzen Falschgeld: Bundesbank meldet kräftigen Anstieg - darauf müssen Sie achten!
25.02.2024

Die Deutsche Bundesbank meldet einen Anstieg gefälschter Banknoten und Münzen. Einzelne Bundesländer sind besonders stark betroffen. Wie...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Krieg: Ohne jede Aussicht auf baldigen Frieden
25.02.2024

Der Ukraine-Krieg geht jetzt schon ins dritte Jahr. Aus dem Westen reist wieder politische Prominenz zur Unterstützung in die Ukraine....

DWN
Politik
Politik Verfassungsgericht absichern? - Buschmann will Entwurf vorlegen
25.02.2024

Muss die Arbeitsgrundlage des Bundesverfassungsgerichts im Grundgesetz gegen Demokratiefeinde abgesichert werden? Die Union schlägt die...

DWN
Politik
Politik „Das Bündnis Sahra Wagenknecht gefährdet die Linkspartei in ihrer Existenz“
24.02.2024

Eine neue Figur ist auf das politische Schachbrett gekommen: das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Wie diese neue Partei die politischen...

DWN
Finanzen
Finanzen EU-Vermögensregister und Bargeldbeschränkungen: Risiko für Anleger
23.02.2024

Das EU-Vermögensregister gehört derzeit zu den größten Risiken für Anleger. Daher ist es wichtig, sich jetzt zu überlegen, wie man...